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Nachhaltigkeit liegt uns am Herzen

Umweltschutz: Die Energie in Potsdam ist sauber und sparsam

Für ein lebenswertes Potsdam

Aktiver Umweltschutz für Potsdam

Umweltschutz ist für uns nicht nur eine leere Worthülse. Wir leben, denken und handeln danach. Zu unseren Leitlinien zählen wichtige Umweltziele:

  • Wir setzen Energieträger sparsam ein.
  • Wir setzen auf umweltschonende Kraft-Wärme-Kopplung.
  • Wir erproben regenerative Energien.
  • Wir reduzieren umweltbelastende Abfälle.

Im Heizkraftwerk Potsdam Süd setzen wir auf Erdgas als Energieträger. Wir produzieren mittels Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig Strom und Fernwärme – so geht kaum Energie ungenutzt verloren.

Wir setzen uns dafür ein, möglichst viele Nahwärme-Versorgungsinseln ans zentrale Fernwärmenetz anzuschließen, besonders im Innenstadtbereich. So können wir CO2-Emissionen weiter verringern.

Wir passen uns am wechselnden Verbrauchsverhalten unserer Kunden an und steuern Energie- und Wasserbereitstellung flexibel. Wir nutzen Aggregate und Primärenergie optimal und setzen auf Speichermöglichkeiten, um Lastspitzen zu vermeiden. Das spart Kosten und senkt die Emissionen. Sie sind Sondervertragskunde? Dann beraten wir Sie zu Ihrem eigenen Last- und Abnahmeverhalten.

Wir haben in den letzten Jahren viel investiert – in höhere Versorgungssicherheit und neue Leitungsnetze. Veraltete 30-kV-Umspannwerke und die 30-kV-Mittelspannungs-Ebene werden Schritt für Schritt abgelöst, Freileitungsnetze wurden weitgehend zurückgebaut. Stattdessen haben wir vermehrt Kabel unter der Erde verlegt. Das ist nicht nur gut für die Umwelt. Denn wo wir umgebaut haben, wurde auch die Umgebung saniert und damit aufgewertet.

Erdgasfahrzeuge sind gut für die Umwelt, denn sie stoßen kaum Schadstoffe aus. Die Emissionswerte bei Kohlendioxid, Kohlenwasserstoffen und Stickoxiden sind sehr niedrig, Schwefeldioxid und giftige Additive stoßen sie praktisch nicht aus. Das möchten wir unterstützen: Beim Kauf eines Erdgasfahrzeugs schenken wir Ihnen einen Tankgutschein in Höhe von 350,- Euro.

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Regionaler Ökostrom für Potsdam: Sonnenlicht strahlt durch die grünen Blätter eines Baumes, © drubig-photo /Fotolia

100% umweltfreundlicher Ökostrom

Hand aufs Herz

Mit unserem Ökostrom werden Sie zum Klimaschützer. Konsequent setzen wir uns für die Energiegewinnung aus regenerativen Ressourcen ein und treiben den Ausbau der Energiewende hier in Potsdam voran. Unser EWP Ström stammt zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen.

Schluss mit dicker Luft

Das Heizkraftwerk Potsdam Süd: Sauber und effizient

1995 war ein wichtiges Jahr für uns und für Potsdam. In diesem Jahr ging das Heizkraftwerk Potsdam Süd (HKW Süd) in Betrieb – ein Wendepunkt in der kommunalen Energieversorgung und ein Segen für die Potsdamer. Denn Potsdam bekam nicht nur erstmals ein eigenständiges kommunales Energiekonzept. Auch die Luftqualität in der Stadt wurde mit der Inbetriebnahme des KHW Süd deutlich verbessert.

Unser Heizkraftwerk ist dabei ein Effizienzmeister: Mithilfe der umweltschonenden Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt das HKW Süd 84 Megawatt Elektrizität und 275 Megawatt Fernwärme, ohne dass Energie verloren geht. Die Abwärme bei der Stromerzeugung wird als Fernwärme genutzt. Das ist umweltschonend und effizient: Der sogenannte Wirkungsgrad, also die Energieausnutzung des Brennstoffes Erdgas, liegt beim HKW Süd bei rund 88 Prozent, ein Spitzenwert in der modernen Kraftwerkstechnik. Gut zu wissen: Von hier aus überwachen wir auch die Verteilung von Strom, Erdgas, Fernwärme und Wasser über unsere zentrale Störungsstelle.

Nie wieder dicke Luft

Ein Erdgas-Kraftwerk im Kohleland Brandenburg? Das klingt erst einmal ungewöhnlich. Doch die Stadtverordneten entschieden sich 1993 dafür, das HKW Süd mit Erdgas zu betreiben. Eine kluge, weitsichtige und umweltfreundliche Entscheidung: Die CO2-Emissionen in Potsdam waren nach dem Umstieg von Kohlestromversorgung auf Erdgas im Jahr 1997 74 Prozent niedriger als zehn Jahre zuvor. Das zeigt: Das HKW Süd macht Schluss mit dicker Luft.

Und es ist äußerst effizient – im bundesdeutschen Vergleich sogar Spitze. Heute liefert unser Heizkraftwerk rund 90 Prozent des jährlichen Strombedarfs und circa 95 Prozent des Fernwärmebedarfs für unsere Landeshauptstadt.

Unsere Energiestrategie 2020

Energiewende konkret

Wir kümmern uns nicht nur um das Hier und Heute. Mit unserer "Energiestrategie 2020" bringen wir die nachhaltige Energieversorgung unserer Stadt auf den Weg. Damit Sie auch morgen noch mit gutem Gewissen das Licht anschalten können.

Dabei hatten wir viele Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Einerseits haben die steigenden prognostizierten Einwohnerzahlen für Potsdam einen steigenden Energie- und Wärmeverbrauch zur Folge. Andererseits wirken ein zunehmender Wettbewerb und steigende Primärenergiepreise dem entgegen. Auch technische Rahmenbedingungen, die mit einem weiteren Ausbau dezentraler regenerativer Stromerzeugung einher gehen sind zu beachten, wie Schwankungen der Stromeinspeisung und zunehmende Anforderungen an die Netzstabilität.

Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit, Umwelt- und Klimaschutz, Ressourcenschonung und Energieeffizienz sind Faktoren, an denen wir uns ausrichten müssen.

Wir wollen in den nächsten Jahren rund 40 Millionen Euro für die Energiewende investieren. Gleichzeitig haben wir unsere Kunden eingeladen, sich über den EWP Kundenfonds an diesen Vorhaben zu beteiligen.

Bausteine der Energiestrategie 2020

Umweltfreundlicher Strom aus Wasserkraft

Der erste zentrale Baustein im EWP Konzept ist der Zukauf von umweltfreundlichem Strom aus Wasserkraft. Möglich wurde dies durch eine Kooperation mit der österreichischen "Verbund Austrian Hydro Power AG". Somit ist im Strommix der EWP kein Strom aus Kohle und Atomkraft mehr enthalten. Mit diesem verstärkten Einsatz von grünem Strom wird eine Einsparung von ca. 37.000 t CO2-Emissionen pro Jahr erreicht.

Energieerzeugung aus regenerativen Energien

Der zweite zentrale Baustein ist eine verstärkte Energieeigenerzeugung durch "Grüne Projekte" in Potsdam: Mögliche Maßnahmen sind die Errichtung von oberirdischen Wärmespeichern und solchen im Erdraum, der Bau eines Holzhackschnitzel-Heizkraftwerkes (HHKW), die Errichtung weiterer Photovoltaikanlagen gemeinsam mit dem KIS für drei weitere Schulen sowie einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Feuerwehrgebäudes, der Bau von Nahwärmeinseln mit Blockheizkraftwerken auf Basis von Biogas, die Weiterentwicklung des Geschäftsfeldes "Kälte aus Fernwärme" sowie der Bau eines Blockheizkraftwerkes in der Kläranlage Nord. Wir wollen uns auch an Onshore-Windkraftanlagen beteiligen. Alle Maßnahmen ergäben eine mögliche CO2-Minderung pro Jahr von ca. 65.349 t.

Erweiterung und Verdichtung des Fernwärmenetzes

Um das Gesamtziel an Kohlenstoffeinsparung in Potsdam erreichen zu können ist auch die Erweiterung und Verdichtung des Fernwärmenetzes als dritter zentraler Baustein vorgesehen. Bei diesem Baustein werden die Wohnungsgesellschaften und die privaten Bauherren als Fernwärmekunden unverzichtbare Partner bei der Umsetzung sein. Zu den geplanten Maßnahmen zählen weiterhin die Errichtung von Nahwärmeinseln und die Einbindung kleiner Gas- und Dampfkraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung (KraftGuD/KWK-Anlagen) in das Fernwärmenetz. Ergebnis der geplanten Maßnahmen: Mögliche CO2-Minderung pro Jahr von bis zu 68.000 t.