Deshalb können Sie mit den folgenden Tipps auch am meisten sparen:
Wärme empfindet jeder Mensch anders. Für den einen sind 21 °C im Wohnraum behaglich, der andere fühlt sich erst bei 23 °C richtig wohl. Tatsache ist, dass Sie stolze 6% Energie sparen, wenn Sie die Raumtemperatur um nur 1 °C reduzieren. Eine Absenkung der Raumtemperatur einer 50m2 – Wohnung von 23 °C auf 20 °C bewirkt so im Jahr eine Kostenersparnis von ca. 120 EUR . Für Schlafzimmer und Diele genügen auch 15 – 18 °C .
Richtwerte für angenehme und sinnvolle Raumtemperaturen:
- Wohnzimmer 20 – 22 °C
- Schlafzimmer 15 – 18 °C
- Kinderzimmer 20 °C
- Bad 23 °C
- Küche 16 – 18 °C
- Flure 15 °C
Weitere Heizkosten-Spar-Tipps
Das Zustellen von Heizkörpern vermeiden
Mit Möbeln zugestellte, durch Verkleidungen verbaute und mit Gardinen verhängte Heizkörper führen zu einem Wärmestau und zusätzlichem Wärmeverlust bis zu 40%. Freie Luftzirkulation, bezogen auf eine 50m 2 – Wohnung bringt Einsparungen bis zu 250 EUR/Jahr .
Stoßlüften statt Dauerlüftung
Dauerlüftung durch ständig gekippte Fenster führt zu hohen Mehrkosten. Besser, dreimal am Tag bei geschlossenen Thermostatventilen nur 5 Minuten für ordentlichen Durchzug sorgen und damit gleichzeitig zu starke Auskühlung verhindern. In einer 50m 2 – Wohnung ergibt das ein Einsparpotential von ca. 125 EUR/Jahr .
Wohnung nicht auskühlen lassen
Auch wenn Sie in den Urlaub fahren, halten Sie alle Räume temperiert, lassen Sie sie nicht völlig auskühlen. Das ist kostengünstiger, als die Heizung nach dem Urlaub wieder hochfahren zu müssen.
Rollläden schließen
Wenn Sie nachts die Rolläden schließen, können Sie eine zusätzliche Wärmedämmung erreichen.
Jede Person im Haushalt verbraucht 30 - 50 Liter warmes Wasser am Tag.
Deshalb auch hier ein paar Tipps:
Warmwasser-Spar-Tipps
Temperatur richtig einstellen
Stellen Sie die Warmwassertemperatur nicht höher als erforderlich ein. Bei verbrauchsnah angeordneten Warmwassergeräten wählen Sie möglichst die Energiesparstellung.
Warmwassererhitzer im Bedarfsfall aktivieren
Boiler und Kochendwassergeräte sollten Sie nur im Bedarfsfall aufheizen und das Wasser sofort, wenn die gewünschte Temperatur erreicht ist, entnehmen.
Warmwasserspeicher können Sie während längerer Abwesenheit, z.B. im Urlaub, abschalten.
Mischbatterien sparen Energie
Verwenden Sie Thermostat- und Temperiermischbatterien, das spart Energie!
Fließend Wasser einschränken
Wasser und Heizenergie lässt sich sparen, wenn Sie die Anwendung von fließend Warmwasser einschränken, z.B. während des Einseifens oder Zähneputzens den Wasserhahn abstellen!
Tropfende Wasserhähne abdichten!
Dichten Sie tropfende Wasserhähne möglichst schnell ab, denn 1 Tropfen Wasser pro Sekunde bedeutet 20 Liter am Tag, das sind 2 Eimer!
Dusche statt Vollbad
Keiner hat etwas gegen ein entspannendes Vollbad. Gönnen Sie es sich! Wenn Sie grundsätzlich mehr duschen als baden, sparen Sie deutlich - ein Vollbad braucht 3 x soviel Energie wie ein Duschbad. Um eine Badewanne zu füllen, brauchen Sie ca. 160 l Wasser. Ungefähr 6,5 kWh Energie sind für die Erwärmung des Wassers notwendig.


