Von einem Millionenpublikum wird Sir James Galway sowohl als führender Interpret des klassischen Flötenrepertoires verehrt, ebenso wie auch als kongenialer Entertainer, der keinerlei musikalische Grenzen zu kennen scheint. Durch seine unzähligen Tourneen, durch über 30 Millionen verkaufte Platten und CDs und durch seine häufigen Fernsehauftritte, hat er sich weltweit in die Herzen von Millionen von Menschen spielen können. Damit hat sich Sir James nicht nur beim klassischen Konzertpublikum mit Recht als eine wahre Legende etabliert.
1975 startete Sir James eine beispiellose Solokarriere, die ihn bis heute auf alle renommierten Konzertpodien der Welt bringt. Die Liste von Orchestern und Dirigenten, mit denen er zusammen arbeitete, liest sich wie das „Who is who“ der klassischen Musikszene.
Als ein Musiker, der keinen Grenzübertritt scheut, hat Sir James die Bühne mit einer staunenswerten Reihe von Künstlern geteilt wie Stevie Wonder, Henry Mancini, John Denver, Elton John, The Chieftains, Ray Charles, Joni Mitchell, Jessye Norman, Cleao Laine und Andrea Bocelli. Zusammen mit Pink Floyed ist er bei jenem unvergesslichen Konzert an der Berliner Mauer aufgetreten. Seine umfangreiche Discographie, zu welcher über 60 CDs mit BMG Sony Classics, eine neue Reihe mit Deutsche Grammophon und seine Aufnahmen zum Soundtrack von „Herr der Ringe“ zählen, spiegelt – auch in zahlreichen eigenen Bearbeitungen - die einzigartige musikalische Vielfalt von Sir James wider.
Lady Jeanne Galway gehört zu den erfolgreichsten Flötensolistinnen dieses Jahrzehnts. Sie konzertiert stets in den großen Städten der USA und ist in den meisten Kulturmetropolen der Welt aufgetreten. Neben ihrer höchst erfolgreichen Karriere als Solistin ist sie auch eine erfahrene Kammermusikerin, die regelmäßig mit ihrem Trio "Zephyr" auf der Bühne steht. Aufnahmen für BMG Classics und Deutsche Grammophone brachten ihr große und verdiente Anerkennung.
Sir James und Lady Jeanne Galway gehören zu jenen Musikern, die privat und beruflich ein harmonisches Paar bilden. Im Konzert mit dem Neuen Kammerorchester Potsdam unter der Leitung von Ud Joffe verzauberten sie das Publikum mit Originalstücken, wie den Finalsatz aus dem Flötenkonzert von Ibert, als auch eigenen Bearbeitungen wie etwa nach Mozarts Zauberflöte - musikalische Überraschungen inbegriffen. Komplettiert wurde das Programm durch bekannte Orchesterwerke u.a. von Mendelssohn und Ravel.
