„Let‘s make music as friends“ – Leonard Bernsteins Credo von einem internationalen, jungen, professionellen Orchester war Inspiration und Ansporn zugleich für Justus Frantz, 1995 die Philharmonie der Nationen ins Leben zu rufen. Musiker aus mehr als 25 Nationen und vier Kontinenten kommen hier unter ihrem Dirigenten Justus Frantz zusammen. Das Geheimnis ihrer Völker verbindenden und Frieden stiftenden Arbeit ist die gemeinsame Sprache – die Musik. Justus Frantz gelang es, aus dem Orchester einen Klangkörper mit Weltniveau zu formen, was auf zahlreichen CD-Einspielungen eindrucksvoll dokumentiert ist.
Die Philharmonie der Nationen eröffnet den talentiertesten Musikern eine hervorragende Chance, über nationale und kulturelle Grenzen hinweg auf den Podien der Welt zu konzertieren. Mehrfach führte die „Davidoff Friendship Tour“ das Orchester rund um den Globus. Weitere Höhepunkte der intensiven Konzerttätigkeit der Philharmonie der Nationen waren unter anderem das Konzert bei der UNO in New York auf Einladung des Generalsekretärs Kofi Annan (1998), ein Privatkonzert für Papst Johannes Paul II an seinem Sommersitz in Castel Gandolfo (2001) und der Auftritt im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin anlässlich der Aufnahme der Originalhandschrift von Beethovens „Neunter“ in das UNESCO-Weltkulturerbe-Verzeichnis (2003). Tourneen und Auftritte bei renommierten Musikfestivals füllen den Terminkalender des Orchesters aufs Neue alljährlich. Im Februar dieses Jahres hat das Orchester eine umjubelte USA-Tournee mit 12 Konzerten absolviert.
