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- Fragen und Antworten
- Trinkwasseranalyse
- Wasserhärtegrad
- Wasser ist Leben
- Hausinstallationscheck
- Gartenwasserzähler
- Woher kommt unser Trinkwasser?
- Welche Aufbereitungsstoffe werden eingesetzt
- Welche Härte hat das Potsdamer Trinkwasser?
- Was sagt Ihnen die Härte des Wassers?
- Wie Sie Kalk in Haushaltsgeräten in seine Schranken weisen...
- Wie Sie der Kalksteinbildung mit natürlichen Mitteln zu Leibe rücken...
- Wie viel Wasser verbraucht der Bundesbürger im Durchschnitt?
- Was kostet Wasser täglich?
Woher kommt unser Trinkwasser?
Das Potsdamer Wasser wird aus Grundwasser gewonnen. Grundwasser ist mit einem Anteil von 66,8% die überwiegend genutzte Ressource für die Wassergewinnung der öffentlichen Wasserversorgung in Deutschland. Die natürliche Grundwassererneubildung setzt dabei den Rahmen für die Wasserentnahme der Wasserversorgungsunternehmen.
Eine zweite wichtige Ressource für die Trinkwassernutzung ist mit einem Anteil von 25,3% Oberflächenwasser einschließlich angereichertes und uferfiltriertes Grundwasser. Quellwasser ist frei zutage tretendes Grundwasser und trägt mit 7,9% zur Bedarfsdeckung bei. Je nach Verfügbarkeit geeigneter Wasservorkommen werden für die öffentliche Wasserversorgung daher in unterschiedlichem Maße Grund-, Quell- oder Oberflächenwasser zur Bedarfsdeckung genutzt.
Das Potsdamer Wasser wird in 5 Wasserwerken (WW Leipziger Straße, WW Wildpark, WW Nedlitz, WW Rehbrücke, WW Ferch) gefördert. Hier wird Grundwasser mit unterschiedlichen Anteilen Uferfiltrat aus der Nuthe und der Havel gefördert.
Welche Aufbereitungsstoffe werden bei der Trinkwasseraufbereitung eingesetzt?
Bei der Aufbereitung des Trinkwassers wird in allen Wasserwerken nur Quarzkies eingesetzt. Weiterhin wird das Wasser belüftet. Es werden keine Chemikalien, z.B. als Fällungshilfsmittel, oder Desinfektionsmittel zugesetzt.
Die für die Aufbereitung des Trinkwassers zugelassenen Stoffe werden regelmäßig durch das Umweltbundesamt veröffentlicht. Die Liste ist unter folgender Internetadresse zu finden:
Liste der zugelassenen Aufbereitungsstoffe und DesinfektionsverfahrenWelche Härte hat das Potsdamer Trinkwasser?
Das Potsdamer Trinkwasser liegt im Härtebereich 3. Dies ist genau die Wasserhärtestufe, die Sie für die Einstellung an Ihren Haushaltsgeräten (bspw . Geschirrspüler) bzw . die Dosierung von Waschmitteln verwenden sollten (auf einer dreistufigen Skala). Diese Einstellung entspricht der Verwendung von Trinkwasser mit einem Härtegrad "Hart" von größer 14 °dH . Genaueres: siehe Trinkwasser-Analyse .
Was sagt Ihnen die Härte des Wassers?
Für die richtige Waschmitteldosierung ist es wichtig zu wissen, welchen Härtegrad Ihr Wasser hat. Es ist falsch zu glauben, viel hilft viel. Grundsätzlich ist es nicht erforderlich, separate Enthärter einzusetzen. In der Regel genügt es, das Waschmittel entsprechend des Härtebereiches zu dosieren. Enthärter sind teuer und belasten die Umwelt zusätzlich, da sie auf den Kläranlagen nicht abgebaut werden. Orientieren Sie sich bei Ihrer Waschmitteldosierung zunächst einmal an der Untergrenze des jeweiligen Härtebereichs. Ist das Waschergebnis nicht zufrieden stellend, können Sie beim nächsten Mal die Dosis immer noch erhöhen.
Wie Sie Kalk in Haushaltsgeräten in seine Schranken weisen ...
Sie verhindern, dass Boiler, Waschmaschinen oder Warmwasserbereiter verkalken, wenn Sie das Wasser beim Waschen oder Geschirrspülen nicht zu stark erhitzen. Für den Großteil der Wäsche reichen z.B. Temperaturen kleiner gleich 60 °C vollkommen aus. Ihren Warmwasserbereiter sollten Sie auf Energiesparstufe „e“ einstellen.
Die Härtebildner Calcium und Magnesium fangen erst bei Temperaturen ab 60 °C an auszufallen. Bis dahin bleiben sie in Lösung!
Wie Sie der Kalksteinbildung mit natürlichen Mitteln zu Leibe rücken ...
Bedienen Sie sich einfach der reinigenden Kraft der Zitronen- oder Essigsäure, dann werden Dampfbügeleisen, Blitzkocher, Wasserkessel und Tauchsieder wieder flott. Kleingeräte können Sie mit Essigsäure entkalken. Störende Wasserflecken und Kalkablagerungen an Armaturen, auf Wannen, Spül- oder WC-Becken lassen sich leicht mit einem in Essig oder Zitronensäure getränkten Lappen entfernen.
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- Trinkwasserverwendung im Haushalt 2011, Quelle: BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.
Wie viel Wasser verbraucht der Bundesbürger im Durchschnitt?
Im Zeitraum seit 1990 hat sich der personenbezogene Wasserverbrauch deutlich verringert. Der durchschnittliche Wasserverbrauch der Bevölkerung betrug 2010 pro Einwohner und Tag 122 Liter. Der Rückgang des Wasserverbrauchs ist seit 1990 bundesweit auf ein verändertes Verbraucherverhalten zurückzuführen: Im Haushaltsbereich durch Einsatz moderner Technik in Form von Wasser sparenden Haushaltsgeräten und Armaturen, in der Industrie durch Mehrfachnutzung und Wasserrecycling bei den Produktionsprozessen. Mit Belgien hat Deutschland den niedrigsten personenbezogenen Wasserverbrauch in den Industriestaaten.
[Quelle: BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.]
Was kostet Wasser täglich?
24 Cent täglich für Trinkwasser.
Jeder Bürger in der Bundesrepublik Deutschland gibt im Durchschnitt täglich 0,24 Euro für Trinkwasser aus. Pro Person belaufen sich damit die Trinkwasserkosten auf rd. 86,00 Euro im Jahr. Der Anteil für Trinkwasser gemessen am verfügbaren jährlichen Einkommen der Haushalte beträgt ca. 0,3 Prozent.


