Potsdams Trinkwasser wird aus Grundwasser gewonnen. Aus Qualitätsgründen ist Grundwasser wesentlich besser als Oberflächenwasser zur Nutzung als Trinkwasser geeignet.
Neben dem Wasserwerksausgang werden auch 19 Probenahmestellen im Trinkwasserrohrnetz entsprechend der Trinkwasserverordnung regelmäßig untersucht.
Im Rahmen der Überwachung der Grundwasserdargebote werden 83 Brunnen sowie 316 Pegel regelmäßig beprobt.
Rund 22.600 Kubikmeter Trinkwasser verbrauchen Haushalte, Gewerbe und Industrie im Versorgungsgebiet täglich. Jeder Potsdamer verbraucht pro Tag 118 Liter von dem köstlichen Nass.
Das Trinkwasser wird in fünf Wasserwerken (Leipziger Straße, Wildpark, Rehbrücke, Nedlitz, Ferch) aus rund 80 Brunnen gewonnen. Diese haben eine Tiefe von 40 bis 120 Metern.
Über ein flächendeckendes Rohrleitungsnetz von ca. 918 km Länge gelangt das Wasser zu unseren Kunden. Auch bei hohen Temperaturen und anhaltender Trockenheit im Sommer bestehen ausreichend Reserven, um den ansteigenden Wasserbedarf zu decken.
Die Reinigung der Abwässer der Landeshauptstadt Potsdam erfolgt nördlich der Havel in der Kläranlage Potsdam-Nord und südlich der Havel in der Kläranlage Stahnsdorf der Berliner Wasserbetriebe.
Die Kläranlage Potsdam-Nord, die im Wesentlichen aus einem Mischwasser-Kanalnetz gespeist wird, hat eine Kapazität von 90.000 Einwohnerwerten und ist im Jahresdurchschnitt über 90% ausgelastet.
Das Abwasser der nördlichen Ortsteile wird in der Kläranlage Satzkorn gereinigt, während das Abwasser aus Groß Glienicke nach Berlin zur Kläranlage Ruhleben geleitet wird.
Das Kanalnetz in Potsdam ist 912 km lang und das Abwasser wird mit Hilfe von 107 Pumpwerken zu den Kläranlagen gepumpt.


