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Energiequelle aus der Tiefe

Die Wasser-Wasser-Wärmepumpe – Vorteile und Nachteile

Wasser/Wasser

Selbst wenn es draußen schneit, liegen die Grundwassertemperaturen konstant bei rund 10°C. Wenn Grundwasser in ausreichender Menge, Temperatur und Qualität und in nicht zu großer Tiefe vorhanden ist, kann man diese Wärmequelle mit einer Wasser/Wasser-Wärmepumpe erschließen.

Über einen Förderbrunnen wird das Wasser an die Oberfläche gepumpt, wo die Wärmepumpe ihm einen Teil der thermischen Energie entzieht. Anschließend wird das Wasser über einen Schluckbrunnen wieder in das unterirdische Grundwasserreservoir zurückgeleitet. Die Technik macht es möglich im Sommer mit dieser energiesparenden Methode passiv zu kühlen. Aufgrund der konstanten Quelltemperaturen erreicht man eine hohe Effizienz.

Die Nutzung des Grundwassers als Wärmequelle ist genehmigungspflichtig. Aufgrund des verhältnismäßig hohen Planungs- und Erkundungsaufwandes (für den Bau sind Kenntnisse der hydrogeologischen und hydrochemischen Verhältnisse vor Ort entscheidend) und des relativ großen Anteils von Hilfsenergie für die Wasserpumpen, lohnt sich der Einsatz einer Grundwasser-Heizung vor allem für größere Objekte mit einem hohen Heiz- und Kühlbedarf.

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Mathias Kluska

Projektleiter KlimaAgentur

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