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Der Laden brummt

EWP Familienkalender Mai 2021

Inhalt dieser Seite

Am 25. Mai 2020 fand im Wasserwerk Wildpark die große Willkommensparty für rund 320.000 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter statt. Nachdem das neue Großraumbüro bezogen wurde, wird nun an „allen Ecken und Enden“ fleißig gearbeitet, alles summt und brummt fröhlich vor sich hin. Bei den Neuankömmlingen handelt es sich um Kollegen der Spezies Apis mellifera – die Europäische Honigbiene. Ihre Mission: EWP-Honig.

Honig aus dem Wasserwerk Wildpark

Bee happy

Die Honigbiene ist etwas ganz Besonderes: Sie kann nur in einem starken Verbund existieren. Damit sich unsere emsigen Helferlein im Wasserwerk pudelwohl fühlen, wurden die Behausung und das Umfeld genau an ihre Bedürfnisse angepasst. Viel Licht, ein ruhiges und beständiges Umfeld, jede Menge Linden und Akazienbäume in der Nähe – so fliegen sie nun, die acht Bienenvölker von Imker Piet Hoppe, tagein und tagaus durch das Flugloch ihrer grünen Gemeinschaftsbehausung auf dem Gelände des Wasserwerks Wildpark zu den vielen Blüten und produzieren Honig.

Wie der süße Saft entsteht

Die Bienen fliegen von Blüte zu Blüte und sammeln mit ihren Rüsseln zuckerhaltigen Blütennektar und Honigtau. Beides sammeln sie auch als Vorrat in ihrem Stock. Damit daraus Honig entsteht, schlucken die schwarz-gelb-gestreiften Immen den Nektar und Honigtau. Beides gelangt dann in ihrem Bauch in die sogenannte Honigblase. Dort werden die Pflanzensäfte mit Stoffen vermischt, die auf den Zucker im Nektar und Honigtau wirken. Später wird der Pflanzensaft im Stock von Biene zu Biene weitergegeben. Dadurch wird dem Saft Wasser entzogen, wodurch er immer dickflüssiger wird. Ist der Honig gereift, legen ihn die Bienen in kleine Löcher aus Bienenwachs -die Waben. Diese verschließen sie mit Wachs. Der Imker muss nun noch die Waben aus dem Bienenstock nehmen, dabei die Bienen beruhigen, den Honig aus den Waben schleudern und ihn in Gläser füllen. Dabei wird nie der ganze Honig entnommen, damit den Bienen noch genug Honig zum Leben bleibt.

Unser Honig ist ein reines Naturprodukt. Honig werden verschiedene gesunde Eigenschaften nachgesagt, dank seines hohen Zuckergehalts wirkt er sogar antibakteriell und durch die Restbestände der Pollen ist er gleichzeitig ein Antiallergikum.

Regionalen Honig zu kaufen, nutzt allen. Wir – die EWP – unterstützen damit die Imker und deren Bienen. Denn ohne die fleißigen Helfer wäre unser Speiseplan um einiges kleiner.

Kalendertipp: Bienenwachstuch selbst gemacht

bunte Bienenwachstücher, © AdobeStock

Bienenwachstuch selber machen: Eine nachhaltige Alternative zur Alufolie und Co.

Benötigt werden:

  • ca. 200g Bienenwachspastillen, am besten in Bio-Qualität und diese sollten für Kosmetik geeignet sein
  • saubere Leinen- oder Baumwollstoffe gerne mit verschieden Mustern, Farben und Größen
  • etwas Öl, z.B. Kokos-,Pflanzen- oder Jojoba-Öl
  • ggf. eine Sprühflasche für das Öl
  • ggf. einen Pinsel
  • ein Backblech
  • Backpapier
  • ggf. ein Bügeleisen
  • ggf. etwas Küchenpapier

Heizen Sie Ihren Ofen auf etwa 80 °C bei Ober-Unterhitze für fünf Minuten vor.

Schneiden Sie den Leinen- oder Baumwollstoff in unterschiedlich große Stücke. Die Stücken sollten so groß sein, dass Sie damit später Ihre Schüsseln und Teller abdecken bzw. Ihre Brote damit einwickeln können.

Bestücken Sie Ihr Backblech mit Backpapier und legen Sie darauf Ihre Stoffe. Wenn Sie mehrere Tücher darauf legen, achten Sie darauf, dass die Tücher sich nicht überlappen, sonst können diese zusammenkleben.

Sprühen oder pinseln Sie etwas von Ihrem Öl auf die Tücher. Das Öl macht die Tücher später elastisch und lässt sie dadurch besser bewegen.

Verteilen Sie die Bienenwachspastillen gleichmäßig auf den Tüchern. Je mehr Wachs Sie nehmen, umso starrer können die Tücher später werden.

Schieben Sie das Blech mit den Tüchern in den vorgeheizten Ofen. Lassen Sie die Tücher etwa fünf Minuten im Ofen bis das Wachs geschmolzen ist. Wenn sich das Wachs nicht verteilt hat, können Sie mit Hilfe eines Pinsels das Wachs ein wenig verstreichen.

Es gib außerdem die Möglichkeit, das Wachstuch zwischen zwei Backpapierblätter zulegen und das Wachs mit Hilfe von einem Bügeleisen zu verteilen.

Legen Sie das Wachstuch zum Trocknen zur Seite.

Sollte nach dem Trocknen dickere bzw. unregelmäßige Wachsreste zu sehen sein, können Sie diese mit Hilfe von Küchenpapier beheben. Dafür legen Sie das Wachstuch zwischen zwei Küchentücher und streichen Sie leicht mit dem Bügeleisen rüber.

Beachten Sie: Steichen Sie nicht zulange über das Küchenpapier, sonst saugt es das Bienenwachs auf.

Tipp: Sie können statt Küchenpapier auch ein anderes Leinen- bzw. Baumwolltuch nehmen, welches Sie später sowieso in ein Wachstuch verwandeln möchten.

Decken Sie Ihre Speisen oder Schüsseln mit dem Bienenwachstuch ab. Wenn Sie genug Bienenwachs benutzt haben, sollte das Tuch in seiner Form bleiben.

Kleine Schritte in einen umweltbewussten Alltag

Dinge, die jeder tun kann, um die Bienen zu retten

Eine Nisthilfe für Bienen ist eine große Hilfe. Wie kann ich Bienen unterstützen, wenn ich in der Stadt wohne und nur einen Balkon habe? Es gibt viele Möglichkeiten, mit kleinen Schritten zum Klimaschutz beizutragen – hier ein paar Beispiele. Findet ihr noch mehr?

Leben in den Garten bringen

Bio-Obst und -Gemüse kaufen, regional und saisonal – in der Öko-Landwirtschaft wird insektenfreundlichen Pflanzen Vorrang gegeben und auf Pestizide verzichtet. Blütenreiche Pflanzen auf dem Balkon anpflanzen wie zum Beispiel Kornblumen, Wiesensalbei oder Nickendes Leimkraut. Feuchten Lehm in einer Pflanzschale auf den Balkon stellen – die Tiere verwenden ihn für den Nestbau. Blühende Efeuranken sind bei sehr vielen Insektenarten beliebt. Mit einer Zuckerlösung in einem kleinen Löffel entkräfteten Hummel-Königinnen im Frühjahr neue Energie zuführen.

Honigbiene auf Blume

Schon gewusst?

Bienenwissen: Zahlen und Fakten zum nachlesen