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1000 Jahre und ein Vierteljahrhundert

Stadtwerke-Kalender 2018

Unser Stadtwerke-Kalender 2018

Potsdam 1993 und heute

Als am 3. Juli 993 der König und spätere Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Otto III. sein Siegel auf die Schenkungsurkunde – der ersten urkundlichen Erwähnung Potsdams – drückte und damit Poztupimi seiner Tante Mathilde, Äbtissin von Quedlinburg, vermachte, hatte keiner der damaligen Bewohner eine Vorstellung davon, wie die kleine slawische Fischer-Siedlung an der Havel 1025 Jahre später einmal aussehen würde.

Wie rasant sich unsere Stadt allein in den letzten 25 Jahren entwickelte und veränderte, können wir heute oftmals nur staunend nachvollziehen, wenn wir Bilder, Filme oder Dokumentationen von Potsdam aus den 1990er Jahren sehen.

1993 – in den USA wird Bill Clinton Präsident, in Russland finden die ersten freien Wahlen statt und in Deutschland werden die fünfstelligen Postleitzahlen eingeführt. Und in Potsdam? Drewitz erhält eine Straßenbahn-Anbindung, die Historische Mühle von Sanssouci wird nach dem Wiederaufbau eingeweiht, der Abzug der russischen Truppen beginnt, Eiche und Grube werden eingemeindet und im Kirchsteigfeld wurde der Grundstein gelegt. Erinnern Sie sich? Seitdem ist viel Wasser die Havel hinabgeflossen. In der Geschichte der Stadt nur eine Momentaufnahme, aber für uns Bürgerinnen und Bürger unserer Heimatstadt ein Stück Lebensgeschichte.

Vielleicht kann unser Stadtwerke-Kalender 2018 Ihre Erinnerungen auffrischen und mit aktuellen Bildern widerspiegeln, in welch einer lebenswerten Stadt wir heute wohnen. Mit unserer Arbeit und unserem Engagement tragen alle Stadtwerke-Unternehmen dazu bei, die hohe Lebensqualität in unserer Landeshauptstadt zu erhalten. Ob Energie, Wasser, Entsorgung, Verkehr, Bäder oder Stadtbeleuchtung – auf uns können Sie sich verlassen!

Für das Jahr 2018 wünschen wir Ihnen immer ausreichend Energie für die großen und kleinen Herausforderungen des Alltags, Gesundheit, Zufriedenheit und Erfolg!

Juni

Glienicker Horn

Am 09. Juni 1993 wurde nach heftigen Kontroversen der Grundstein für die erste Phase der Bebauung des Glienicker Horns gelegt. Die beiden entstandenen Wohnanlagen „Stadtpalais am Tiefen See“ und „Potsdamer Arkadien“ waren Gegenstand kontroverser Diskussionen: Die flache Landzunge des Glienicker Horns liegt an der Havel im Schnittpunkt von Blickbeziehungen, die historische Parkanlagen miteinander verbinden. Auf dem Gelände steht auch die Villa Kampffmeyer. Zu DDR-Zeiten lag die Villa im Grenzgebiet, die Mauer verlief im Garten.

Mathias Marx, © Linda Wuttke

Der Fotograf

Peter Rogge, © Peter Rogge

Der Grafiker