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WilhelmGalerie

August

Stadtwerke-Kalender August 2018

Das Schuhkaufhaus von der Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße/Charlottenstraße, Foto: Potsdam Museum, 91-1602 / Walter Wawra

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Im Frühsommer 1993 wurde die Absicht bekannt, eine Bankfiliale im heutigen Café Heider am Nauener Tor zu eröffnen, was heftigen Widerstand auslöste. Wie die Presse am 2. Juli 1993 berichtete, hat der Potsdamer Oberbürgermeister den Verzicht auf eine Bankfiliale im ehemaligen Café Heider gefordert und betont, dass es in dieser Frage keinen Konsens mit der Stadt geben könne. Die Bank war parallel auch andernorts in Potsdam aktiv.

Am 10. Juli 1993 war in der Presse zu lesen: „Dort, wo jetzt noch Schuhhaus und Basar das Bild am Platz der Einheit bestimmen, soll bereits 1995 eine neue Wilhelmgalerie stehen.“ Als Wunder bezeichnete der damalige Stadtentwicklungsdezernent den Umstand, dass es in kurzer Zeit gelungen sei, 14 Einzelgrundstücke zu vereinen. Dies gelang durch die Anwendung des im Juli 1992 in Kraft getretenen Investitionsvorranggesetzes, nach dem z. B. Grundstücke, die Gegenstand von Rückübertragungsansprüchen sind oder sein können, für besondere Investitionszwecke verwendet werden können.

Das in der Potsdamer Innenstadt 1997 fertiggestellte Büro- und Geschäftshaus mit einer Gesamtmietfläche von etwa 15.000 Quadratmetern beherbergt seitdem u. a. die Bankfiliale. Seit April 2017 hat die 2016 teilsanierte WilhelmGalerie einen neuen Eigentümer. Die Berenberg Bank hat das Objekt am Platz der Einheit erworben. Der Kaufpreis lag bei etwa 46 Millionen Euro.