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Brauhausberg – 1000 Rosen für Potsdam

Deckblatt

Stadtwerke-Kalender 2018 Deckblatt

Rosenpflanzungen vor dem Restaurant Minsk und der „alten“ Schwimmhalle am Brauhausberg. Foto: Landeshauptstadt Potsdam / Barbara Plate, 2004

Brauhausberg – 1000 Rosen für Potsdam

Anfang Dezember 1992 pflanzten der Bonner und der Potsdamer Oberbürgermeister zusammen mit den beiden Städte-Club-Vorsitzenden die letzten vier Rosenstöcke auf dem Gelände des Brauhausberges. In den Tagen zuvor hatten Mitarbeiter des Grünflächenamtes hier bereits über 1.000 Rosenstöcke mit so klangvollen Namen wie „Berliner Luft“, „Goldmarie“ oder „Schneewittchen“ in den Boden gebracht. Damit gratulierte die Stadt Bonn schon im Voraus ihrer Partnerstadt Potsdam zum 1.000-jährigen Bestehen. Die Rosen seien auch ein Symbol für die Geschichte der Partnerschaft der beiden Städte, meinte damals der Bonner Oberbürgermeister und wies damit auf den „dornenreichen“ Weg während des real existierenden Sozialismus hin. Was unter dem sozialistischen Regime mit streng reglementierten Besuchen Einzelner begann, weitete sich nach dem Mauerfall rasch zu einem regen Kontakt in vielen gesellschaftlichen Bereichen aus – vom Jugendaustausch bis zu Arbeitsaufenthalten städtischer Angestellter.

Bis 2005 erblühten die Rosen Jahr für Jahr auf dem Brauhausberg am Leipziger Dreieck. Doch als Mitarbeitende des Kampfmittelbeseitigungsdienstes das Baufeld des neuen Schwimmbads nach Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg absuchten, mussten sie weichen. Zunächst fanden sie in der Russischen Kolonie Alexandrowka Platz. Heute blühen die meisten auf der Freundschaftsinsel.

Rosenpflanzungen am Brauhausberg 2004

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