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Grube

Dezember

Stadtwerke-Kalender Dezember 2018

Dorfstraße in Grube mit Blick zur Kirche. Diese wurde 1745/46 erbaut. Neben einer Bronzeglocke stammt auch der Kanzelaltar noch aus der Ursprungszeit. Die Orgel von 1890 wurde von Carl Eduard Gesell gefertigt, dem Inhaber der späteren Orgelbaufirma Schuke. Foto: Olaf Thiede, 1993

Grube

Grube ist ein typisches Gassendorf mit Gutsbezirk im Nordwesten von Potsdam, direkt an der Wublitz, einem Nebenarm der Havel. Es wurde 1264 erstmals urkundlich erwähnt.

Seit Dezember 1993 gehört der Ort zu Potsdam – zum wiederholten Mal. Bereits nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde das Gut eine Zeit lang von Potsdam verwaltet – ebenso von 1826 bis 1872. Im Jahre 1931 ist Grube als Landgemeinde mit Bahnhof registriert. 1939 wurde es nach Potsdam eingegliedert – zusammen mit der Stadt Babelsberg sowie den Gemeinden Bergholz- Rehbrücke, Drewitz, Fahrland, Geltow, Golm, Krampnitz, Nattwerder und Sacrow.

Doch bereits 1952 wurde die Entwicklung zu einem Groß-Potsdam durch die Ausgliederung von Bergholz- Rehbrücke, Eiche, Fahrland, Neu Fahrland, Geltow, Golm, Grube (mit Nattwerder-Schlänitzsee), Krampnitz und Wilhelmshorst rückgängig gemacht. Zu diesem Zeitpunkt trat eine große Kreisreform in der DDR in Kraft. Grube wurde wieder selbstständig – bis zum 5. Dezember 1993, als das Dorf (zusammen mit Eiche) erneut nach Potsdam eingemeindet wurde. 2003 kamen Fahrland, Golm, Groß Glienicke, Marquardt, Neu Fahrland, Satzkorn und Uetz-Paaren zu Potsdam dazu.