Ihr Ansprechpartner

Stadtwerke Kundenzentrum WilhelmGalerie

Tel.
0331 - 661 30 00
Fax
0331 - 661 30 03
Mail
kundenservice@ewp-potsdam.de

Kirchsteigfeld

November

Stadtwerke-Kalender November 2018

Die Bundesministerin für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau Irmgard Schwaetzer und der Ministerpräsident des Landes Brandenburg mit der Gründungsurkunde, die im Denkmalsockel deponiert und mit einer Bronzeplatte, die ein aufgeschlagenes Buch darstellt, verschlossen wurde. Foto: Simone Thomas, 1993

Kirchsteigfeld

Bei der Grundsteinlegung zum neuen Wohngebiet Kirchsteigfeld im Dezember 1993 schwebte eine Skulptur des Architekten Rob Krier, die einen unvollendeten Menschen symbolisieren soll, auf den Sockel. „Wir wollen keine Siedlung schaffen, keine Schlafstadt, keine Wohnanlage, kein Massenquartier, sondern eine Ortschaft, die ihren Bewohnern und nachwachsenden Generationen das Bewusstsein des Zuhause-Seins wiedervermitteln kann.“ So charakterisierte Rob Krier seine Vision für das Kirchsteigfeld.

Ab 1993 entstanden auf 60 Hektar Fläche insgesamt 2680 Wohnungen, dazu Schulen, Kitas, Sport- und Freizeiteinrichtungen, einige Büros, weitläufige Grünflächen und eine Kirche. Bei der Planung und im Strukturkonzept wurde Wert auf eine eigene Siedlungsidentität unter Einbeziehung landschaftsprägender Elemente wie dem Hirtengraben gelegt. Laut Wiener Zeitung „vertrat hier Krier die Vorstellung einer geschichtsbewussten, an den klassischen Stadtmodellen Europas geschulten Blockrandbebauung.“ Das Ergebnis mit individuellen und harmonisch abgestimmten Einheiten gilt überwiegend als gelungen.

Am Lauf des Hirtengrabens, der aus der Parforceheide kommt und in die Nuthe fließt, entstand ein breiter Parkstreifen mit einem neu angestauten kleinen See als geschütztem Biotop am westlichen Siedlungsausgang.