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Pop und Rock

Samstag, 29. Juni 2019

Dante

Potsdam On Stage: Electronic Music Artists

16:00 Uhr

Eure Musik für Eure Stadt. Die Gewinner-Band steht nach dem Live-Ausscheid mit Publikums-Voting im Lindenpark fest:

Dante

Dante wurde 2014 von Dam und Jonte nach jahrelanger musikalischer Zusammenarbeit gegründet. Vier Jahre deutschlandweite Bühnenerfahrung und 2 Alben später wollen Dante mit einer Live-Band musikalisch über sich hinauswachsen. Jetzt werden Grenzen gebrochen – der klassische Boom Bap Hip Hop Sound wird gewürzt mit einer Handvoll Funk, Soul und Rock, etwas Blues und 68er sowie eine Prise Punk, ohne dass die Wurzeln vergessen werden.

Lina Maly, © Mightkillya
LINA MALY, © Mightkillya

LINA MALY

17:00 Uhr

Trotz nordischer Gelassenheit fliegt LINA MALY quasi durch die ersten Jahre ihrer Karriere. Mit Major-Debütalbum im Rücken und der erfolgreichen Single „Schön genug“ geht es 2016 für die damals 18-Jährige direkt auf die Bühne: Eigene Deutschlandtour, gefolgt von Solo-Festivalshows und Konzerteröffnungen für ZAZ, Philipp Poisel, Maxim, Pohlmann & Vierkanttretlager in 2016 und 2017. Dazwischen Features mit Bengio, Otto Normal und Disarstar, ein überragender Auftritt bei TV Noir und letztlich der Gewinn des GEMA-Musikautorenpreis 2018 in der Kategorie „Nachwuchs“. Just mitten in der Produktionsphase ihres zweiten Albums, welches 2019 erscheint und eine gewachsene LINA MALY zeigen wird.

Auf den Festivals und der anstehenden Tour im Frühjahr 2019 präsentiert LINA MALY erstmals Songs dieser neuen LP. In der ihr eigenen Art, schickt sie Worte mal leise & melancholisch, dann wieder pointiert & nachdrücklich, aber immer mit dem gehörigen Charme ihrer Stimme in den Raum.

Ohnehin kreisen die Arrangements um die Melodien, die LINA mit dieser außergewöhnlichen Stimme zu erzeugen vermag, und verknüpfen Inhalte mit emotionaler Nachhaltigkeit. Der große Pomp bleibt in LINA MALYs Performance oft aus, aber Wenige sind in der Lage ähnliche Momente zu schaffen, die teils messerscharf ins Fleisch schneiden. Sie trägt damit als junge Künstlerin bereits ein Alleinstellungsmerkmal in sich, was man kaum erlernen und noch weniger von außen erschaffen kann.

Rockhaus, © Klick-Print
Rockhaus, © Klick-Print

Rockhaus

18:30 Uhr

Seit Rockhaus 1983 mit ihrem ersten Album die Charts stürmten und 1988 den Meilenstein I.L.D. herausbrachten, sind sie aus der deutschen Rockmusiklandschaft nicht mehr wegzudenken. Acht Alben, davon mehrere Best of und zwei DVDs sind bis jetzt veröffentlicht. Mit einer Unterbrechung von fast 10 Jahren, in der schon fast das Aus der Band drohte, brachte Tobias Künzel (DIE PRINZEN) 2009 die Band wieder zusammen, in dem sie als Support für DIE PRINZEN spielten. Der damals verloren gegangene Funke war vom ersten Ton an wieder da und es folgten die Alben Positiv, Treibstoff und Therapie. Der Film-/Musikproduzent Rainer Oleak hob die Band auf eine neue Stufe und setzte damit Energie frei, die man buchstäblich spüren kann. Live beweisen sie immer wieder, dass sie zu einer der besten Rockbands Deutschlands gehören, was ihre letzte DVD „LIVE IN BERLIN“ nur bestätigt. Seit dem tragischen Tod ihres fünften Bandmitglieds Carsten „Beathoven“ Mohren (Keyboards) haben sie beschlossen, zu viert weiterzumachen und so wird man auch in Zukunft noch viel von Rockhaus hören und sehen.

Christina Stürmer, © Ingo Pertramer
Christina Stürmer, © Ingo Pertramer

Christina Stürmer

20:00 Uhr

Angesichts der neuen Töne von Christina mag sich der Hörer verwundert die Augen reiben: „Das ist Christina Stürmer?“ Ja! Das IST Christina Stürmer. Wie sie leibt und lebt. Heute. Und im besten Sinn musikalisch auf der Höhe der Zeit. Contemporary Pop. Erinnerungen an OneRepublic, Demi Lovato, Florence & The Machine, Of Monsters and Men blitzen auf. Null Langeweile. Null Wiederholung. Null Plattitüde. Dafür aber Power, Emotion, Gefühl, Leidenschaft.

Nachdem das letzte Album Seite an Seite Christina von ihrer eher ruhigeren und melancholischeren Seite zeigte und sie mit ihren anderen Hit-CDs im Rock/Pop-Mantel eigentlich alles gewonnen hat, was zu gewinnen war (2 Echo Awards, 11 Amadeus Awards, Goldene Stimmgabel, Bambi, Leading Ladies Award, zahlreiche Gold- und Platinauszeichnungen u.v.a.m.) war es jetzt eben an der Zeit, sich musikalisch neu zu erfinden, wieder etwas mehr Bewegung in den Songs zu verankern. „Ich fühl mich gerade als ob ich Bäume ausreißen könnte“ lacht Christina und ergänzt „ein gutes Gefühl soll jeder der neuen Songs machen“. Dieses neue Lebensgefühl setzt Christina eben mit modernen Sounds, aktuellen Arrangements und Uptempo-Nummern sehr gekonnt und treffend um. Darüber hinaus spiegelt der neu gesetzte Fokus genau Christinas derzeitigen Musikgeschmack wider. Bei aller Neuerfindung war ihr dabei allerdings wichtig, dass es wiedererkennbar Christina Stürmer bleibt. Und so gibt es weiterhin Gitarren in den Songs, nur sind diese eben vielleicht ein wenig mehr in den Hintergrund gerückt als bisher.

Adel Tawil

Adel Tawil

22:00 Uhr

„Ich habe einfach alles erzählt was mir passiert ist. Ich habe den ganzen Schmerz reingepackt und die ganz großen Glücksmomente. Ich habe über das geschrieben was ich in der Welt gesehen habe, in Europa und an den Außengrenzen von Europa, in Ägypten. Ich habe über das geschrieben, was mich und wahrscheinlich sehr viele Menschen beschäftigt. Die Krisen und die Konflikte rücken näher, die Stimmung wird aggressiver. Die Menschen sind unzufriedenen und wissen nicht mehr, in welche Richtung sich die Dinge entwickeln. Manchmal spürt man ja auch eine gewisse Verzweiflung, angesichts der Geschehnisse
in der Welt und aus genauso einer Verzweiflung heraus habe ich den Titel „Gott steh uns bei“ geschrieben. Auf der anderen Seite habe ich aber auch ein sehr hoffnungsvolles und verbindendes Lied geschrieben. Es heißt „Eine Welt eine Heimat“, denn auch wenn sich die Situation auf der Welt gerade nicht unbedingt zum Positiven entwickelt hat, so gibt es am Ende des Tages doch mehr Hoffnung, mehr Menschlichkeit als Zerstörung und mehr Liebe als Hass.“ Und es gibt die Musik. Denn eines darf man bei Adel Tawil niemals vergessen: Was er auch tut. Womit er sich auch immer beschäftigt. Was auch immer ihm widerfährt und mit welchen Hochs und Tiefs er zu kämpfen hat. Am Ende ist Adel Tawil ein Sänger, der die Lieder, die er singt, lebt. Mit jeder Faser seines Seins. Mit all seiner Kraft, seinem Mut und seiner Hingabe. „Im Endeffekt will ich Songs singen, die man im Bauch fühlen kann. Lieder, die ganz ich sind.“ „So schön anders“ ist ein Album von Adel Tawil. Ein Album, auf dem er ganz er selbst ist. Eine Stimme. Ein Künstler. Seine Lieder. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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