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Werkstattverlängerung

Tramwerkstatt muss den Fahrzeugen angepasst werden

Inhalt dieser Seite

Bauprojekt Werkstatterweiterung der Tramhalle auf dem Betriebshof ViP

Erweiterung der Werkstatthalle

Combino XL 411 auf dem Betriebshof ViP , © ViP

Werkstatthalle auf dem Betriebshof ViP

Durch das stetig steigende Bevölkerungswachstum in Potsdam und der sich daraus ergebenden Notwendigkeit, die Combinos auf ca. 42 Meter zu verlängern, musste ebenfalls die Planung der Verlängerung der Werkstatthalle, im Rahmen des Investitionspakets, vorgenommen werden.

Dafür wurde im Vorfeld, im August 2014, eine Machbarkeitsstudie erstellt. Diese untersuchte mögliche Lösungsansätze und diente als Grundlage für die spätere Ausschreibung.

Im Dezember 2015 wurden die Projektsteuerungs- und Planungsleistungen ausgeschrieben. Am 18.02.2016 fand die Auftaktveranstaltung mit allen Beteiligten statt.

Hier wurden die ersten Gespräche zu dem Projekt geführt. Zunächst wurden die ViP-Archive sorgfältig durchsucht und dabei die Bestandsunterlagen auf statische Berechnungen, Zeichnungen, Schriftverkehr, Genehmigungen etc. gesichtet.

Als Projektgrundlage musste die notwendige Länge der Erweiterung ermittelt werden. Dabei wurde nicht nur der Combino XL berücksichtigt, sondern es sollte auch eine nachhaltige Lösung für evtl. andere Typen im Zuge einer Ausschreibung gefunden werden. Durch die Überprüfung der aktuellen Marktlage im Straßenbahnsektor hat sich für die Erweiterung der Werkstatthalle eine Länge von 7,50 m ergeben.

Neben der reinen Verlängerung des Gebäudes, d.h. die Hallenschiffe der Betriebs- und Hauptwerkstatt Tram sowie der Bereich der Infrastrukturwerkstätten/Sozialtrakt müssen auch weitere Komponenten der Werkstatt angepasst werden. Dazu zählen reine Verlängerungen der Gruben, Dacharbeitsstände, Kräne, Beleuchtung und der Lackierhalle sowie Optimierungen in der Lackierhalle im Bereich der Zu- und Abluftführung.

Die große Herausforderung besteht darin, die Umbauten unter dem rollenden Rad durchzuführen. Hierfür müssen die bisherigen Abläufe der Werkstatt für die Zeit des Baus verändert werden, denn eine Stilllegung der Werkstatttätigkeiten ist nicht möglich. Neben der Erweiterung finden unter anderem Hauptuntersuchungen für Combinos und Variobahnen statt. Auch hierfür muss eine gewisse Zugänglichkeit verfügbar sein.

Nach vielen Koordinationsbesprechungen wurde die Detailplanung im Dezember 2016 fertiggestellt. Direkt anschließend erfolgten mehrere Ausschreibungen. Einige mussten aufgrund unwirtschaftlicher Angebote wieder aufgehoben werden, andere wurden im weiteren Verlauf nachgebessert. Die Ausschreibungsunterlagen wurden dementsprechend hinsichtlich der Bieterfreundlichkeit optimiert und zeitgleich verschlankt. Durch die derzeitig schwierige Lage im Bausektor wurde das ursprüngliche Hauptlos feingliedriger unterteilt um mehr Bietern die Möglichkeit zu geben auch auf einzelne Gewerke ein Angebot abzugeben. Somit ergab sich eine Aufteilung in 15 Einzellose, 4 Fachlose und weitere Gutachter. Nach Prüfung und Verhandlung der Angebote wurden diese am 14. August 2017 beauftragt.

Zwischenzeitlich wurde die Plangenehmigung nach § 28 PBefG mit Datum vom 30. März 2017 durch das Landesamt für Bauen und Verkehr (LBV) erteilt.

Stand Bauprojekt Werkstatterweiterung

Dezember 2016 bis November 2017

Dezember 2016 bis März 2017

  • Ausführungsplanung für die auszuschreibenden Bereiche fertiggestellt.
  • Ausschreibungsunterlagen wurden mit Blick auf die Bieterfreundlichkeit optimiert und verschlankt.
  • Plangenehmigung erteilt

August 2017 bis November 2017

  • alle Lose beauftragt
  • Vorbereitungen der Baumaßnahmen
  • Fundamente auf ca. 4 m Tiefe ausgehoben
  • Kampfmittelfreiheit bestätigt
  • 29 Verdrängungspfähle, welche bis zu 23 m tief in die Erde reichen, eingerammt
  • Aufbruchtätigkeiten der Bodenplatte in der Halle vorgenommen
  • Spundwände im Bereich der zukünftigen Fundamente gesetzt.

Dezember 2017 bis März 2018

Dezember 2017 bis März 2018

  • Aushub für die Köcherfundamente
  • Spundwände gezogen, die Betonage für die Köcherfundamente durchgeführt
  • werkseitige Herstellung der Stützen und Binder
  • Erstellung der Streifenfundamente

April 2018 bis Juli 2018

  • Montage der Kranbahn in der Hauptwerkstatt
  • Einbringen der Gleise 12 bis 15 in der Werkstatt
  • Tore 11 sowie 14 – 18 demontiert und im Anschluss wurden die neuen Werkstore Gleis 11 bis 15 und 18 montiert
  • Aushub der Baugrube Gleise 16 / 17
  • Erstellung der Grubensohle und -wände der Gleise 16 / 17
  • Umbaubeginn des Sozialtraktes im Werkstattbereich

Unser Bauprojekt in Bildern

Werkstatt Tram vorbereitende Baumaßnahmen an der Werkstatthalle, © ViP
Werkstatt Tram vorbereitende Baumaßnahmen an der Werkstatthalle, © ViP
Werkstatt Tram vorbereitende Baumaßnahmen an der Werkstatthalle, © ViP
Werkstatt Tram aufstellen der Stützpfeiler für das Dach, © ViP
Werkstatt Tram aufstellen der Stützpfeiler für das Dach, © ViP
Anleiferung der Dachbinder für die Werkstatterweiterung mit Schwerlasttransport, © ViP
Dachbinder für die Werkstatterweiterung werden vor der Halle angeliefert, © ViP
Dachbinder werden per Kran auf die entsprechenden Stützen gehoben , © ViP
Richtkrone über der Werkstatt Tram am 21.Februar 2018, © ViP
Richtkrone über der Werkstatt Tram am 21.Februar 2018, © ViP
Umbau Werkstatt Tram Außenansicht der Werkstatt miut Baugerüst, © Dirk Schwarzer
Werkstatt - Tram auf dem Betriebshof ViP mit Baugerüst, © Dirk Schwarzer
Werkstatt - Tram auf dem Betriebshof ViP mit Baugerüst, © Dirk Schwarzer
Werstatt - Tram sicht von innen nach außen mit Baugerüst, © Dirk Schwarzer
Werkstatt Tram ausgehobene Baugrube für die zukünftige Arbeitsgrube, © Dirk Schwarzer
Werkstatt Tram ausgehobene Baugrube für die zukünftige Arbeitsgrube, © Dirk Schwarzer
Werkstatt Tram ausgehobene Baugrube für die zukünftige Arbeitsgrube, © Dirk Schwarzer