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Zum Schloss Charlottenhof

Charlottenhof-Linie, Bus 605 und 606

Entdecken Sie auch die Parkanlagen und Römischen Bäder

Touristische Charlottenhof-Linie Bus 605 und 606, fahrt zwischen Wissenschaftspark Golm und Als Golm

Die Buslinien Bus 605 und Bus 606 haben uns bereits zu den Haltestellen Naturkundemuseum und Luisenplatz gebracht. Auch mit den Tram-Linien 91 und 94 sind wir zum Luisenplatz gelangt. Nun geht es weiter in Richtung Park Charlottenhof, einem Teil des Ensembles von Sanssouci. Die Tram und Bus-Haltestelle Schloss Charlottenhof ist nur wenige Meter vom Eingang entfernt. Während die beiden Buslinien weiter am Park entlangführen und auch an den Zugängen zum Neuen Palais vorbeikommen, entfernen sich die Tram-Linien vom Park Charlottenhof.

Vor Ort unterwegs:

Durch die Brandenburger Vorstadt geht es weiter in Richtung Park Charlottenhof. Von der Haltestelle Schloss Charlottenhof sind es nur wenige Meter zum südlichen Tor des Parks Sanssouci. Der Bereich, den die Besucher hier betreten, war zur Zeit des „Alten Fritz“ noch ein landwirtschaftliches Gut. Erst rund 80 Jahre später entstanden der Landschaftspark und das klassizistische Schloss Charlottenhof, dazu die Römischen Bäder – das alles ist ein vollkommener Gegensatz zu den prunkvollen Bauten des friderizianischen Rokoko und dennoch ein harmonisches Gesamtkunstwerk.

Drei Königs-Generationen nach Friedrich dem Großen kam ein Monarch auf den preußischen Thron, der am liebsten Baupläne zeichnete und Landschaften verschönerte. Dabei hatte es ihm Italien besonders angetan. König Friedrich Wilhelm IV., dem „Romantiker auf dem Königsthron“, hat Potsdam seine zahlreichen Bauensembles zu verdanken, die so sehr an toskanische Villen oder römische Prachtbauten erinnern

Unser Tipp:

Unternehmen Sie einen Spaziergang rund um Schloss Charlottenhof. Besuchen Sie die Römischen Bäder und das Hippodrom. Der Park und das kleine Schloss Charlottenhof sind ein besonders gelungener Versuch, das antike Italien in Potsdam nachzuempfinden. Hier haben 1826 bis 1829 der Landschaftskünstler Peter Joseph Lenné und Preußens großer Baumeister Karl Friedrich Schinkel ein viel bewundertes Gemeinschaftswerk geschaffen. Ihr Auftraggeber war zu dieser Zeit noch Kronprinz und verewigte das Bildnis seiner Angetrauten, der bayerischen Prinzessin Elisabeth, auf einer Stele. Beeindruckend sind die vier Platanen am Schloss. Sie waren bereits 40 Jahre alt, als sie hier angepflanzt wurden. Zu dem Ensemble gehören auch der Dichterhain mit den Porträtbüsten von je
vier italienischen und vier deutschen Dichtern – u.a. Goethe und Schiller – sowie das Hippodrom.