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Zum Park Babelsberg

Filmstadt-Linie, Bus 616 und 694

Entdecken Sie auch das Schloss Babelsberg und die Gerichtslaube

Touristischet-Linie 616 und 694, fährt zwischen S Gribnitzsee/Süd und S Hauptbahnhof

Wer das historische Weberviertel Nowawes und den Park Babelsberg erkunden will, steigt am Hauptbahnhof in den Bus 694. Er fährt alle 20 Minuten nach Babelsberg, vorbei an der Medienstadt Babelsberg, in den Südosten Potsdams. Die Haltestellen im Babelsberger Zentrum bieten Umsteigemöglichkeiten zum 0b 616. Er fährt wochentags alle 20– 40 Minuten und an Wochenenden stündlich am Park Babelsberg entlang und durch die Villenkolonie Neubabelsberg zum S-Bahnhof Griebnitzsee.

Vor Ort unterwegs:

Der Bus benötigt ein paar Minuten vom Hauptbahnhof bis zur Haltestelle Rathaus Babelsberg. Erst seit knapp 70 Jahren gehört der Stadtteil Babelsberg zu Potsdam. Lediglich zwei Brücken verbinden ihn über die Havel hinweg mit der City. Das wichtigste Merkmal Babelsbergs ist die Vielgestaltigkeit: Weberkaten, Mietskasernen, Villen und Filmstadt – all das ist Babelsberg.

Mit seinen Türmchen und Erkern erinnert das Alte Rathaus von Babelsberg an die Zeit der städtischen Eigenständigkeit. Die anschließende Karl-Liebknecht-Straße präsentiert ein für Babelsberg typisches Sammelsurium der Baustile. Sie ist eine beliebte Einkaufsstraße, die durch das einstige Nowawes führt. In der Weberkate mit der Hausnummer 23 befindet Filmstadt-Linie Bus 694 sich die „Weberstube“, ein kleines Museum, das an die böhmischen Weber erinnert, die sich hier ansiedelten. Friedrich II. hatte sie ins Land geholt, um die preußische Textilindustrie voranzubringen. Die ausgedehnten Grünflächen vor den Katen dienten ursprünglich zum Bleichen der Tücher. Am nahegelegenen Weberplatz steht sogar noch einer jener Maulbeerbäume, die vor rund 250 Jahren gepflanzt wurden, um die Seidenproduktion in Preußen voranzutreiben.

Die Haltestelle Spindelstraße deutet, wie einige andere Straßennamen im historischen Viertel auch, auf das Handwerk der böhmischen Weber hin. In einer der Katen an der Karl-Gruhl-Straße befindet sich das traditionsreiche Restaurant „Otto Hiemke“.

An der Haltestelle Spindelstraße ist ein Umstieg in den Bus 616 möglich, der den Besucher zur
Haltestelle Schloss Babelsberg und damit zum Haupteingang des Parks Babelsberg bringt.
Zwei Halte zuvor – an der Haltestelle Karl-Liebknecht-Stadion – führt ein kurzer Fußweg zum
südlichen Eingang des Parks. Von hier aus ist es nicht weit bis zum Flatowturm, der eine einmalige
Aussicht bietet.

Unser Tipp:

In östlicher Richtung ist die Haltestelle Schloss Babelsberg der Eingang in die Villenkolonie Neubabelsberg. Hier sind die verschiedensten Baustile des frühen 20. Jahrhunderts versammelt. Architekten hinterließen ihre Spuren, bevor sie weltbekannt wurden, u.a. van der Rohe, Muthesius, Grenander.