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Wir gehen schon heute die Herausforderungen der Zukunft an

Erneuerung unserer maschinellen Schlammentwässerung

Photographer: Juergen Hochmuth

Wir erweitern unsere Kläranlage

Die Kläranlage Potsdam Nord wird aufgrund des Bevölkerungszuwachses der Stadt Potsdam erweitert. Derzeit beträgt die Zulaufbelastung zur Kläranlage Potsdam Nord etwa 90.000 Einwohnerwerte und wird künftig mit bis zu 120.000 Einwohnerwerten prognostiziert. Der daraus resultierende zusätzlich anfallende Klärschlamm soll auch künftig weiterhin zu den gewohnten Betriebszeiten entwässert werden können. Demzufolge müssen die neuen Schlammentwässerungsaggregate sowie die dazugehörige Peripherie einen höheren Durchsatz verarbeiten.

Der spezifische Energieverbrauch der aktuell verbauten Zentrifugen liegt bei ca. 2 kWh/m³ entwässerten Klärschlamm.

Um die zukünftig deutlich höheren Schlammmengen, bei gleichbleibender Anzahl an Betriebsstunden, entwässern zu können, ist es notwendig die beschriebene Verfahrenstechnik auf die höhere Belastung anzupassen. Im Zuge dieser Anpassung werden die maschinelle Schlammeentwässerung, inkl. der Antriebe, die Dickschlammpumpen sowie die Flockungshilfsmittel-Dosieranlage erneuert und durch leistungsfähigere Aggregate ersetzt.

Um die neuen Zentrifugen effizient betreiben zu können, sind die Dickschlammpumpen, die Flockungsmittel-Dosierstation sowie die Druckerhöhung zur Einspeisung von Verdünnungs- und Spülwasser zwingend erforderlich. Weiterhin sind Anpassungen der Rohrleitungsverläufe sowie der Neubau einer Bühnenkonstruktion, auf welcher die Zentrifugen installiert sind, notwendig.

Neben dem Neubau bzw. der Installation der beiden neuen Zentrifugen bedarf es einer Anpassung der Peripherie. Durch die zukünftig höhere Durchsatzmenge ist ein höherer Anfall an Dickschlamm zu erwarten. Die bisherige Abwurfanlage, welche den eingedickten Schlamm über Förderbänder in die bereitgestellten Container transportiert, ist für die zukünftigen Mengen nicht ausgelegt.

Zur Erhöhung der Betriebssicherheit und Optimierung der Klärschlammtransporte wird ein Dickschlammsilo errichtet.

Die geschätzten Netto-Gesamtinvestitionskosten belaufen sich auf ca. 2.300.000 €.

Ziele und Ergebnisse des Vorhabens

Die Zielstellung des Vorhabens ist es, die Entwässerungskapazität sowie die Betriebssicherheit der maschinellen Schlammentwässerung der Kläranlage Potsdam-Nord zu erhöhen und gleichzeitig den Energieverbrauch der Gesamtanlage zu reduzieren.

Dank des Einsatzes neuer effizienterer Maschinentechnik, kann der notwendige Energiebedarf um rund 36 % reduziert werden.

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Brandenburg, vertreten durch die Investitionsbank des Landes Brandenburg (Bewilligungsstelle), gefördert.

2.300.000

Investitionskosten

120.000

Einwohnerwerte

2020

plan. Fertigstellung

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