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Das Zeug gehört nicht in die Toilette!

Richtiger Umgang mit Abwasser

Abfall gehört nicht in die Toilette!

Was gehört nicht ins Abwasser und die Toilette?

In unseren Kläranlagen wird so einiges angeschwemmt, was gar nicht dorthin gehört. Kaum jemand denkt daran, dass die Stoffe, die in die Toilette geworfen werden, der Umwelt schaden können. Außerdem müssen sie in den Kläranlagen mit hohem zusätzlichen Aufwand wieder herausgeholt und gewissenhaft entsorgt werden.

Was an Grob- und Schadstoffen in der Toilette oder im Waschbecken entsorgt wird, kommt ins Abwasser und damit in den Wasserkreislauf. Diese Stoffe machen den Rohrleitungen und den Klärwerken schwer zu schaffen. Sie sind für den Betrieb und den Unterhalt des Kanalnetzes ein Problem und können sogar zu Störungen im biologischen Reinigungsprozess der Kläranlage führen. Dieser zusätzliche Aufwand spiegelt sich auch in der Höhe der Abwassergebühren wider. Helfen Sie mit – jeder kann dazu beitragen, das Abwasser so wenig wie möglich zu belasten und die Umwelt zu schützen!

Kläranlage der Energie und Wasser Potsdam in Nedlitz, © Jürgen Hohmuth
Kläranlage Potsdam Nord, © Jürgen Hohmuth

Warum?
Sie führen zu Rohrverstopfungen, ziehen Ratten an und führen zu Gerüchen. Fette setzen sich in den Rohren ab und verstopfen diese.

Besser:
Die Entsorgung von Speiseabfällen erfolgt in der Bio-Tonne (nicht auf den Komposthaufen, da sie Ratten anziehen). Das gebrauchte Fett / Speiseöl in einem Gefäß abkühlen lassen und in die Restmülltonne geben.

Zum Beispiel chlorhaltige Sanitärreiniger, saure WC-Reiniger, chemische Abflussreiniger, Problemabfälle wie Säuren und Laugen, Desinfektionsmittel, Abbeizmittel, Holzschutzmittel, Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Farben und Lacke, Verdünner, Kosmetikreste wie
Nagellackentferner, Altöl.

Warum?
Sie können Rohrleitungen und Dichtungen zerfressen, vergiften das Abwasser, behindern den Reinigungsprozess der Kläranlagen und schaden der Pflanzen- und Tierwelt.

Besser:
Umweltschonender als Reinigungsmittel sind Saugglocke, Rohrreinigungsspirale und Toilettenbürste; vorbeugend wirkt ein Abflusssieb gegen eine Verstopfung des Abflusses.
Altöl: die Verkaufsstellen sind verpflichtet, das Altöl kostenlos gegen Vorlage der Quittung zurückzunehmen. Problemabfälle wie Säuren und Laugen können bei den Annahmestellen der STEP entsorgt werden.

Zum Beispiel Zigarettenkippen, Rasierklingen, Korken, Hygieneartikel wie Slipeinlagen, Binden, Tampons, Kondome, Wegwerfwindeln, Haare, Ohrenstäbchen, Kosmetiktücher, Katzenstreu, Stoffreste, Flaschenverschlüsse.

Warum?
Sie führen zu Rohrverstopfungen und behindern die Abwasserreinigung.

Besser:
Die Entsorgung erfolgt in der Restmülltonne.

Warum?
Sie vergiften das Abwasser und sind in der Kläranlage zum Teil nicht abbaubar.

Besser:
Die meisten Apotheken nehmen abgelaufene Medikamente entgegen und entsorgen diese sachgemäß.

Sie haben Fragen?

Mitarbeiter der Energie und Wasser Potsdam berät eine junge Frau im Kundenzentrum in der Wilhelmgalerie, © Katrin Paulus

Für die großen und kleinen Fragen können Sie sich jederzeit an uns wenden.

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