Die juu-App

Mit wenigen Klicks zur Mobilität

Die juu-App - bequem mit dem Bus bis vor die Haustür

1. Die juu-App: Mehr Mobilität in Ihrer Nähe

Der öffentliche Nahverkehr in Potsdam ist so organisiert, dass der Abstand zwischen den Wohnungen und der nächstgelegenen Haltestelle möglichst gering ist. Zielgröße sind 300 Meter. Das funktioniert in den meisten Fällen – jedoch leider nicht überall. Der Betrieb einer Tram- oder Buslinie lohnt sich einfach nicht immer. Um trotzdem einen für Potsdam typisch attraktiven Nahverkehr anzubieten, sind daher innovative Ideen gefragt.

2. Angebote, auf Ihren Bedarf zugeschnitten

Hier kommt das interdisziplinäre Projekt MaaS L.A.B.S. ins Spiel. Es vereint Erkenntnisse aus Sozial-, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und ist darauf angelegt, die notwendige Verkehrswende durch flexible und bedarfsorientierte Mobilitätsangebote voranzubringen. Dafür werden Fahrten auf Bestellung, digitale Routenwahl und Buchungen über die App „juu” zu einem intelligenten System verflochten.

3. Ein kostenfreier Shuttle bis vor die Haustür

Ein solches System muss selbstverständlich erprobt werden. Genau das findet in der zweiten Septemberhälfte statt. Dafür ausgewählt wurde der Potsdamer Norden, denn gerade im Bornstedter Feld ist der Bedarf an ergänzenden Verkehrsangeboten groß. Ein Kleinbus (die juu-Limo) fährt bei Bedarf zu Ihren gewünschten Zielen. Festgelegte Haltestellen gibt es nicht. Das Angebot: ein kostenfreier Shuttle zwischen Haltestelle und Haustür.

Aktuell finden keine Testfahrten statt. Sobald wieder welche geplannt sind, teilen wir es Ihnen an dieser Stelle mit.

Die juu-Limo leicht erklärt

Datenschutzhinweis

Durch Abspielen des Videos rufen Sie Inhalte von der Videoplattform Youtube, einem Dienst der Google LLC, auf. Nähere Informationen wie dabei Daten verarbeitet werden, finden Sie in der Datenschutzerklärung von Google. Verstanden

Noch mehr über die juu-App

juu ist Teil eines fortlaufenden Forschungs- und Entwicklungsprozesses, an dem mehrere Partner*innen, genauer gesagt die ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH (ViP), highQ Computerlösungen, die Fachhochschule Potsdam und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt beteiligt sind.

Im Living Lab Potsdam gestalten und testen sie innovative und digital unterstützte Mobilitätsangebote.

  • Die juu-Limo (siehe "Neues Busangebot im Bornstedter Feld - kostenfrei testen" weiter unten auf dieser Seite). Neue Bedarfsverkehre im Potsdamer Norden und im Betrieb der ViP schließen Mobilitätslücken und machen das ÖPNV-Angebot insgesamt attraktiver.
  • Damit die verschiedenen Services flexibel nutzbar sind und individuellen Bedürfnissen entsprechen, bietet juu verschiedene Mobilitätspakete (= MaaS-Pläne) an.
  • Gleichzeitig ist die App mit einem Anreizsystem versehen, das darin unterstützt,das eigene Verhalten auf dem Weg in eine nachhaltigere und effiziente Mobilität anzupassen.
  • Mithilfe einer Ökobilanz vergleicht juu den CO2-Ausstoß unterschiedlicher Verkehrsmittel und zeigt damit einige Bedingungen individuellen Mobilitätsverhaltens transparenter an.

Mit der juu-App* entwickeln wir einen an kommunalen Zielen orientierten Mobility-as-a-Service-Ansatz – also eine Mobilitätsdienstleistung, mit der verschiedene Mobilitätsangebote mit wenigen Klicks ganz einfach gebucht werden können. Damit Sie und die App einen aktiven Beitrag zu den Klimazielen der Landeshauptstadt Potsdam sowie zum sozialen Zusammenhalt im Quartier leisten können, ist die App so aufgebaut, dass lokale Akteur*innen bei ihrer Gestaltung und Ausrichtung beteiligt werden.

* Woher kommt der Name „juu“?
Gesucht wurde ein frischer Name, der einfach auszusprechen ist und nicht mit anderen Angeboten verwechselt wird. Der Fokus liegt auf den Nutzer*innen. Warum diese also nicht direkt ansprechen!? Der Name juu ist ein Neologismus, der sich vom englischen „you“ (zu Deutsch „du“) ableitet.

Ziel der App ist es, attraktive Angebote für bereitzustellen, die ökologisch und sozial nachhaltige Mobilitätsformen fördern. Darüber hinaus sind die MaaS-Pläne lokal anpassungsfähig (etwa über Bürger*innen-Beteiligungen) und leisten positive Beiträge zum sozialen Miteinander in der Nachbarschaft (etwa über das Sammeln von Klimameilen im Team).

Diese Zielorientierung unterscheidet juu von existierenden MaaS-Angeboten und Reiseinformations-Apps. Die Pläne und Angebote basieren neben wissenschaftlichen Erkenntnissen und den Expertisen der Partner*innen auf Ergebnissen der „Living Lab Open Door Days“ (2022), der App-Tracking-Studie „Digitale Spuren Potsdam“ (2021) sowie der umfangreichen Umfrage „Innovative Mobilität im Bornstedter Feld“ (2018). Sie setzen sich aus einem modularen System aus Verkehrsmitteln und -daten, Nutzungsweisen und zusätzlichen, auch nicht mobilitätsbezogenen Angeboten zusammen.




Weitere Informationen zur juu-App und zum Projekt MaaS L.A.B.S. ...

...finden Sie hier: www.maas4.de .