KAMA ORCHESTRA

KAMA ORCHESTRA | 13. Juli, 18:00 Uhr

Kein klassisches Orchester!

Das KAMA Orchestra ist aktuell der Elefant im Porzellanladen der deutschen Brass-Szene. Aus Global Beats, Funk, Jazz und elektronischen Clubsounds rührt das Kollektiv seinen ganz eigenen Brass Groove an. Mit einer kraftvollen Brass?Section und einer treibenden Rhythm-Section bringt diese solarpink-glitzernde Gute-Laune-Maschine jeden Saal zum kochen.

Das KAMA Orchestra hat seiner Gründung 2021 seine Homebase im Potsdamer Kulturzentrum FreiLand. Von Beginn an war es dem Kollektiv ein Herzensanliegen, Community Music zu machen und Diversität zu leben – auf und vor der Bühne. So ist das KAMA Orchestra ein Ort, an dem die Kamatistas gemeinsam lernen und wachsen, indem sie Musik machen, Festivals organisieren, ihren eigenen Merch herstellen – und auf der Bühne abrocken. Ob kleine Bühnen, große Bühnen oder gar keine Bühne, das Kama Orchestra hat die passende Größe, Garderobe und Laune in petto.

Das Kollektiv nahm bereits wenige Monate nach seiner Gründung die ersten Songs im Traumton-Studio in Berlin auf und feierte seine Bühnenpremiere im Dezember 2021. Mehr Songs entstanden Anfang 2022 und während des Sommers spielten die Musiker*innen auf zahlreichen Konzerten und Festivals in der Region. Ihre erste Single The Legend of the Tattooed Face Woman wurde im Oktober 2022 veröffentlicht und die Kamatistas begaben sich direkt wieder ins Studio, um ihr erstes Album aufzunehmen. Mit den ersten Musikvideos zu Drop of Illusion und Loony Squad bereitete das KAMA Orchestra den Weg zur Veröffentlichung des Debutalbums Solarpink im August 2023.

Sowohl Blasintrumente als auch elektronische Clubsounds bringen schon länger die Mengen zum tanzen. Aber erst seit einigen Jahren werden die beiden verbunden und von Bands wie Too Many Zooz, Meute oder Fat Freddy‘s Drop zu einem neuen Sound verschmolzen. Das KAMA Orchestra greift diese Entwicklung auf und reichert seine Brass und Rhythm Sections zusätzlich mit elektronischer Perkussion an. Das Ergebnis lässt manche sprachlos zurück, so dass einem nur Tanzen übrig bleibt. Laut Presse ist die Musik «von einer Tanzbarkeit, der man sich nicht entziehen kann», «macht glücklich» und zelebriert «pure Lebensfreude».

Auch wenn für die Musiker*innen des KAMA Orchestra die Freude an der Musik an erster Stelle steht, so beschränkt sich diese Freude nicht auf das Rampenlicht. Die Gruppe bleibt ihrem Motto der Community Music treu, so etwa durch das ein Eigenregie organisierte Brassroots-Festival und die jährliche KAMABALA-Party als Dankeschön an ihre Fans. Aktuell arbeiten die Kamatistas mit neuer Energie an noch neueren Songs und fiebern der Festivalsaison 2024 entgegen.

Mit Rhythmus im Blut begeistert das KAMA Orchestra sein Publikum. Davon können sich die Gäste des diesjährigen Stadtwerkefests überzeugen. Wir haben Kai Mader getroffen, um mehr über KAMA zu erfahren.

Hallo Kai, worauf können sich die Besucherinnen und Besucher des Stadtwerkefestes freuen?

Wir sind kein Orchester im klassischen Sinne. Wir machen Musik aus Energie. Das wichtigste Ziel ist es, Spaß zu haben und zu grooven. Wir wollen zusammen mit dem Publikum tanzen und eine bunte Party feiern. Dafür werden wir mit viel Brass und einer treibenden Rhythmusgruppe ein Feuerwerk aus Techno, Dub und Global Beats abliefern.

Seit wann gibt’s euch?

Das KAMA Orchestra wurde 2020 mitten in der Coronapandemie gegründet und hat 2021 die ersten Konzerte gespielt. Seitdem wächst die Gruppe stetig und wird schon überregional für Konzerte und Festivals angefragt.

Wie groß ist die Gruppe?

Insgesamt zählt das Kollektiv etwa 35 Leute. Auf der Bühne stehen dann meistens zwischen 20 und 25 Musiker*innen. Die BrassSection besteht aus Trompeten, Posaunen und Saxofonen, die Rhythm-Section wird von Schlagzeug, Bass, Gitarre, Keyboards und jeder Menge Percussion befeuert. Vor und hinter der Bühne küm mern sich zwei Tontechnikerinnen um den Sound.

Wie muss man sich eure Musik vorstellen?

Wer sich den Urknall als ziemliches Getöse vorstellt, hat eine Idee von der musikalischen Energie, die mit so einem Ensemble erzeugt werden kann. Es gibt viele verschiedene Töne, es vibriert, es brummt. Die Musik ist kraftvoll und laut – und dann kommt der sogenannte Drop. Ein geplantes Chaos, das zum Tanzen animiert. Es kommt mit voller Kraft angerollt und wenn es dich erwischt, bleibt dir nichts anderes übrig, als aufzuspringen und mitzuhüpfen.

Was macht die Gruppe aus?

Das KAMA Orchestra ist ein Community-Music-Projekt. Wir sind wie eine große Familie, in der Profis und Amateure im Alter von 15 bis 99 Jahren zusammen musizieren, wachsen und strahlen. Die Besetzung ist fluide, d.h. Musiker*innen kommen und gehen. Aber es gibt inzwischen ein stabiles und stetig wachsendes Schwarmwissen von unserer Musik und unserer Organisation. Wir organisieren uns in Arbeitskreisen, die sich um Promotion, Performance, Booking, Finanzen etc. kümmern und selbstständig über ihre Themen ent scheiden können.

Was zeichnet euch aus?

Wir bilden eine Brücke zwischen den verschiedensten Menschen. Wir spielen elektronische Tanzmusik mit traditionellen Instrumenten und bringen dadurch Menschen gemeinsam zum Tanzen, die sonst vielleicht nicht zusammen auf Konzerte gehen würden.

Wo kommt die Gruppe her bzw. wie setzt sie sich zusammen?

Wir sind ein bunter Haufen von sehr unterschiedlichen Menschen, die größtenteils in Potsdam leben. Ein paar Berliner*innen sind auch dabei. Unser Zuhause ist das FreiLand. Zum Kollektiv gehören Schüler*innen und Studierende, aber auch Berufstätige aus allen möglichen Bereichen wie z.B. Wissenschaft, Kunst, IT, Pädagogik, usw. Wir achten darauf, dass Alter, Gender und Professionalitätsgrad möglichst gleichmäßig vertreten sind.

Wer entscheidet, was gespielt wird?

Die Musik wird von mir eigens für das KAMA Orchestra komponiert und arrangiert. Der zuständige Arbeitskreis „Performance” entscheidet dann, welche Titel aus dem Repertoire bei den Konzerten auf die Bühne gebracht werden.

Ihr wollt beim KAMA-ORCHESTRA mitmachen?

Das KAMA-ORCHESTRA ist grundsätzlich offen für neue Mitwirkende. Und da es eine fluide Gruppe ist, gibt es immer eine gute Chance, einzusteigen. Sprecht sie einfach nach den Konzerten an, folgt ihnen auf Instagram instagram.com/kama.orchestra/ oder schreibt eine E-Mail an info@kama-orchestra.de .