Meta schließen

Ihr Ansprechpartner

Schwachgasfackel auf der Deponie Fresdorfer Heide

Ersatzneubau einer schwachgasfähigen Verbrennungsanlage

Maßnahmen zur Behandlung von Deponiegas

Luftaufnahme von der stillgelegten Deponie Fresdorfer Heide
Luftaufnahme von der stillgelegten Deponie Fresdorfer Heide

EFRE-Förderprogramm zur Reduzierung von CO2 und anderen Treibhausgasen auf Deponien

Auf der stillgelegten Deponie Fresdorfer Heide wurden technische Maßnahmen umgesetzt, um die für die Gefahrenabwehr erforderliche Schwachgasentsorgung sicherzustellen. Dazu gehörten die Anpassung der Gasverdichterstation (GVS) sowie der Ersatz der vorhandenen Hochtemperaturfackel durch eine schwachgasfähige Verbrennungsanlage.

Die Maßnahme wurde im Jahr 2019 umgesetzt. Der Leistungsumfang umfasste neben der Errichtung einer schwachgasfähigen Verbrennungsanlage auch die erforderlichen Anpassungen der Gasverdichterstation einschließlich der Modernisierung der Steuer- und Regelungstechnik. Die Anlage war seit Juli 2019 in Betrieb und stellte die Schwachgasentsorgung bis zum Ende der Aktiventgasung sicher.

Ziele und Ergebnisse des Vorhabens

Das Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen. Durch die Umsetzung der Maßnahme und den Betrieb der Schwachgasfackel konnten die Treibhausgasemissionen um rund 1.500 Tonnen CO₂ pro Jahr und insgesamt um rund 19.400 Tonnen CO₂ reduziert werden.

Dieses Projekt wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Brandenburg, vertreten durch die Investitionsbank des Landes Brandenburg (Bewilligungsstelle), gefördert.

Gesamtmaßnahme Rekultivierung Deponie Fresdorfer Heide

Die Deponie Fresdorfer Heide befand sich seit Juni 2005 in der Stilllegungsphase. Ziel war die Errichtung eines Oberflächenabdichtungssystems unter Einhaltung der geltenden gesetzlichen Vorgaben. Die Rekultivierungsmaßnahmen bildeten die Grundlage für die Sicherung von Grundwasser, Boden und Luft. Die bautechnische Fertigstellung des Deponieabdichtungssystems wurde im Dezember 2019 abgeschlossen. Alle technischen Bauleistungen einschließlich des Wegebaus wurden bis zum Sommer 2020 beendet.

Zur weiteren Behandlung des Deponiegases wurden zusätzliche technische Umbaumaßnahmen umgesetzt. Das Blockheizkraftwerk (BHKW) wurde angepasst, um die Verwertung des Deponiegases fortzuführen. Perspektivisch ist die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem rekultivierten Deponiekörper vorgesehen.