Die öffentliche Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Potsdam wurde über viele Jahre überwiegend mit Natriumdampflampen betrieben. Inzwischen ist ein Teil der Anlagen bereits auf LED-Technik umgerüstet worden; eine vollständige Umstellung ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Mittlerweile haben sich die Verfügbarkeit, Technik und Wirtschaftlichkeit von LED-Leuchten stark verbessert. So überzeugen LED mit einer dreimal höheren Lebensdauer als konventionelle Beleuchtung. Außerdem besitzen sie eine bessere Farbwiedergabe, wodurch Konturen besser erkannt werden können. Durch ihre reduzierte Wärmeabgabe und ihre geringere Infrarot- sowie UV-Strahlung bieten sie eine verbesserte Umweltverträglichkeit.
Aus diesen Gründen hatten es sich die Stadtwerke Potsdam GmbH, in Abstimmung mit der Landeshauptstadt Potsdam, zur Aufgabe gemacht, in den kommenden Jahren bis zu 2.000 Leuchten pro Jahr sukzessiv auf LED-Technik umzurüsten. Damit trugen die SWP einen entscheidenden Teil zum Masterplan „100 Prozent Klimaschutz“ der Landeshauptstadt Potsdam bei.
Ab Ende Oktober 2020 wurden in einem Pilotprojekt 138 Lichtpunkte in der historischen Innenstadt mit der neuen Technik ausgerüstet. Das Gebiet erstreckte sich vom Neuen Markt bis hin zur Yorckstraße. Bei den Leuchten handelt es sich um die sogenannten „Schinkelleuchten“. Die Besonderheit des Projektes lag darin, dass nicht wie sonst üblich nur das Leuchtmittel getauscht wurde, sondern die komplette Leuchte.

