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Sanierung der Straßenbeleuchtung

LED-Technik für Potsdam

Umrüstung der Natriumdampflampen auf LED-Lampen

Modernisierung der Straßenbeleuchtung in Potsdam

Die öffentliche Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Potsdam wird gegenwärtig mit Natriumdampflampen betrieben. Mittlerweile haben sich die Verfügbarkeit, Technik und Wirtschaftlichkeit von LED-Leuchten stark verbessert. LEDs verfügen beispielsweise über eine bis zu dreimal höhere Lebensdauer als konventionelle Beleuchtung. Außerdem verbessert die höhere Farbwiedergabe die Erkennbarkeit von Konturen. Durch ihre reduzierte Wärmeabgabe und ihre geringere Infrarot- sowie UV-Strahlung geben sie weniger Streulicht und Wärme an die Umgebung ab.

Aus diesen Gründen planen die Stadtwerke Potsdam GmbH in Abstimmung mit der Landeshauptstadt Potsdam, in den kommenden Jahren bis zu 2.000 Leuchten pro Jahr sukzessiv auf LED-Technik umzurüsten. Die auf dieser Seite genannten Zahlen beziehen sich auf dieses einzelne Förderprojekt und bilden damit einen Ausschnitt des Gesamtprogramms ab. Damit leisten die SWP einen Beitrag zum Masterplan „100 Prozent Klimaschutz“ der Landeshauptstadt Potsdam.

Ab Ende Oktober 2020 wurden im Rahmen eines Pilotprojekts 138 Lichtpunkte in der historischen Innenstadt auf LED-Technik umgerüstet. Das Projektgebiet erstreckte sich vom Neuen Markt bis zur Yorckstraße. Bei den Leuchten handelt es sich um sogenannte Schinkelleuchten.

Im Rahmen des Projekts wurde nicht nur das Leuchtmittel ausgetauscht, sondern die gesamte Leuchte ersetzt.

Ziele und Ergebnisse des Vorhabens

Das Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen. Mit der Beendigung der Maßnahme werden jährlich knapp 32.000 Kilowattstunden Energie eingespart, was einem Anteil von rund 70 Prozent des bisherigen Verbrauchs entspricht. Zudem wird der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid jährlich um bis zu 16,5 Tonnen reduziert.

Dieses Projekt wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Brandenburg, vertreten durch die Investitionsbank des Landes Brandenburg (Bewilligungsstelle), gefördert. Die Maßnahme wurde außerdem vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert (Förderkennzeichen: 03K13661).

Link zur Website der Nationalen Klimaschutzinitiative

Die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums unterstützt seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Die Förderung erstreckt sich von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Maßnahmen. Die aus den Projekten gewonnenen Erkenntnisse tragen dazu bei, den Klimaschutz vor Ort zu verankern. Davon profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher, Kommunen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen. Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie auf der Website des Projektträgers Jülich (PtJ).

Link zur Webseite der Nationalen Klimaschutzinitiative

138

Leuchten

32.000 kWh

Stromersparnis p. a.

16,5 t CO2

Einsparung im Jahr