Die öffentliche Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Potsdam wurde über viele Jahre überwiegend mit Natriumdampflampen betrieben. Inzwischen ist ein Teil der Anlagen bereits auf LED-Technik umgerüstet worden; eine vollständige Umstellung ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Mittlerweile haben sich die Verfügbarkeit, Technik und Wirtschaftlichkeit von LED-Leuchten stark verbessert. So überzeugen LEDs z. B. mit einer dreimal höheren Lebensdauer als konventionelle Beleuchtung. Außerdem besitzen sie eine bessere Farbwiedergabe, wodurch Konturen besser erkannt werden können. Durch ihre reduzierte Wärmeabgabe und ihre geringere Infrarot- sowie UV-Strahlung bieten sie eine verbesserte Umweltverträglichkeit.
Aus diesen Gründen haben es sich die Stadtwerke Potsdam GmbH, in Abstimmung mit der Landeshauptstadt Potsdam, zur Aufgabe gemacht, in den kommenden Jahren bis zu 2.000 Leuchten pro Jahr sukzessiv auf LED-Technik umzurüsten. Damit tragen die SWP einen entscheidenden Teil zum Masterplan „100 Prozent Klimaschutz“ der Landeshauptstadt Potsdam teil.
Im Sommer 2022 wurden in der Hegelallee, Friedrich-Ebert-Straße, Kurfürstenstraße, sowie Schopenhauerstraße die 104 konventionellen technischen Leuchten auf LED-Technik umgerüstet.
Die Besonderheit des Projektes lag darin, dass nicht wie sonst üblich nur das Leuchtmittel getauscht wurde, sondern die komplette Leuchte. Diese neuen LED-Leuchten sind durch integrierte Controller intelligent steuerbar. Somit ist es möglich, dass die Leuchten in den verkehrsberuhigten Zeiten (von 23.00 - 5:00 Uhr) um 20% gedimmt werden können. Umrüstung der Natriumdampflampen auf LED-Lampen in der Yorkstraße im Vergleich.

