Die öffentliche Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Potsdam wird gegenwärtig mit Natriumdampflampen betrieben. Mittlerweile haben sich die Verfügbarkeit, Technik und Wirtschaftlichkeit von LED-Leuchten stark verbessert. LEDs verfügen beispielsweise über eine bis zu dreimal höhere Lebensdauer als konventionelle Beleuchtung. Außerdem verbessert die höhere Farbwiedergabe die Erkennbarkeit von Konturen. Durch ihre reduzierte Wärmeabgabe und ihre geringere Infrarot- sowie UV-Strahlung geben sie weniger Streulicht und Wärme an die Umgebung ab.
Aus diesen Gründen planen die Stadtwerke Potsdam GmbH in Abstimmung mit der Landeshauptstadt Potsdam, in den kommenden Jahren bis zu 2.000 Leuchten pro Jahr sukzessiv auf LED-Technik umzurüsten. Die auf dieser Seite genannten Zahlen beziehen sich auf dieses einzelne, vom Bundesumweltministerium geförderte Projekt und bilden damit einen Ausschnitt des Gesamtprogramms ab. Damit leisten die SWP einen Beitrag zum Masterplan „100 Prozent Klimaschutz“ der Landeshauptstadt Potsdam.
2024 wurden in der Jägervorstadt, in Bornim und in der Nauener Vorstadt die konventionellen technischen Leuchten auf LED-Technik umgerüstet.
Im Rahmen des Projekts wurde nicht nur das Leuchtmittel ausgetauscht, sondern die gesamte Leuchte ersetzt. Diese neuen LED-Leuchten verfügen über integrierte Controller und können bedarfsgerecht gesteuert werden. Somit ist es möglich, dass die Leuchten in den verkehrsberuhigten Zeiten (von 23.00 – 5:00 Uhr) je nach Standort um 20 bis 45 % gedimmt werden können.

