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„Hybridbusse sind eine Option für unsere Busflotte“

Potsdam, den 22.03.2013

Mit einer Präsentation der Ergebnisse hat die ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH heute den zweiten Testlauf eines Volvo-Hybridbusses abgeschlossen. Der Test ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem noch umweltschonenderen Öffentlichen Personennahverkehr in Potsdam.

Der Technische Geschäftsführer der ViP, Oliver Glaser, schätzte ein: „Das Fahrzeug hat den Zuverlässigkeitstest bestanden und wäre für den Regelbetrieb einsetzbar. Die Strecken (Linien 692 und 696) wurden so ausgesucht, dass sich viele Brems- und Anfahrvorgänge ergeben. Insbesondere auf der Linie 692, die durch die Innenstadt mit vielen Ampeln führt, machte sich der Hybridantrieb positiv bemerkbar. Unser Zwischenfazit: Hybridbusse sind eine Option für unsere Busflotte. Wir benötigen für eine abschließende Bewertung jedoch weitere Vergleichstests, insbesondere einen Langzeittest.“

Als nächster Schritt ist der Test eines Gelenk-Hybridbusses voraussichtlich im Juni 2013 geplant. Ein Langzeittest könnte 2014 die Testphase abschließen. Glaser: „Neben den Fahrzeugtests ist eine Analyse des Liniennetzes notwendig, um das Fahrzeug entsprechend zu optimieren und das Getriebe ideal auf die Topographie abzustimmen. Dies ist ein wichtiger Aspekt der wissenschaftlichen Begleitung durch das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme. Außerdem ist die Fahrzeugverfügbarkeit eine wichtige Kenngröße, darum benötigen wir Erfahrungen aus allen Jahreszeiten.“

Aus Mitarbeitersicht wurde die gute Ergonomie des Fahrerarbeitsplatzes gelobt. Die Funktionsweise des Hybridantriebs erfordert Schulungen speziell für dieses Fahrzeug, um die Möglichkeiten zur Kraftstoffeinsparung voll auszunutzen. Die Schulungen würden jedoch den üblichen Rahmen bei der Einführung neuer Fahrzeuge nicht übersteigen.

Die Ergebnisse aller Tests werden wichtige Entscheidungsgrundlagen für die im Jahr 2015 geplanten Neubeschaffungen von Bussen sein. Der Kaufmännische Geschäftsführer der ViP, Martin Grießner, sagte: „Hier wird ein Abwägungsprozess zwischen den Mehrkosten gegenüber normalen Dieselbussen und der erzielbaren Kraftstoffeinsparung sowie den positiven Umwelteffekten stattfinden.“

Die Präsentation der Testergebnisse des „Volvo-Hybrid-Bus 7900“ erfolgte im Rahmen einer Fahrt für Entscheidungsträger der Landeshauptstadt Potsdam, der Stadtwerke Potsdam GmbH sowie für Vertreter des Ministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz sowie des Ministeriums für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg.

Mit der Hybridtechnologie können speziell Stadtbusse Kraftstoff sparen. Die beim häufigen Bremsen anfallende Energie wird für den Antrieb des Fahrzeugs genutzt, indem sie für einen Elektromotor zwischengespeichert wird. Bis zu einer Geschwindigkeit von 15 km/h wird ausschließlich elektrisch gefahren. Das Speicherelement des „Volvo-Hybrid-Bus 7900“ ist eine Lithiumionen-Batterie mit 4,8 kWh. Der Dieselmotor hat eine Leistung von 160 kW (218 PS), der Elektromotor leistet dauerhaft 70 kW (95 PS) und maximal 120 kW (162 PS).

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