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„Stadtbad Park Babelsberg“ bekommt neues Gebäude Landeshauptstadt und Stadtwerke stellen weitere Planung vor

Potsdam, den 09.02.2022

Das „Stadtbad Park Babelsberg“ nimmt Schritt für Schritt neue Gestalt an. Heute haben Oberbürgermeister Mike Schubert und die Stadtwerke-Geschäftsführerin, Sophia Eltrop, den aktuellen Planungsstand im Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung vorgestellt.

Der Planer für das künftige Strandbadgebäude war unter Beteiligung der Landeshauptstadt Potsdam, der Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten (SPSG), der Bäderlandschaft Potsdam (BLP) und der Stadtwerke Potsdam als Bauherr im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung ausgewählt worden. Der Zuschlag für die Gebäudeplanung fiel dabei auf „Galandi Schirmer Architekten“. Diese konnten mit ihrer eingereichten Projektskizze überzeugen und die unterschiedlichen Anforderungen von SPSG, Stadtwerke, BLP und des Potsdamer Seesportclubs e.V. (PSSC e.V.) am besten unter ein Dach bekommen. Der PSSC wird einen Teil des Gebäudes und des Grundstücks mieten. Das Bestandsgebäudes des PSSC wurde 2020 abgerissen. Vorgesehen ist auch wieder die Einbeziehung der Wasserwacht mit ihrem Stützpunkt. Der Vorentwurf wird nun mit den Nutzern zusammen weiterbearbeitet und zur Genehmigungsreife gebracht.

Die Neugestaltung findet im Rahmen eines Flächentauschs mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) statt, mit der die Grundstücksnutzung für das Strandbad langfristig auf eigenen Flächen gesichert wird. Darauf aufbauend sollen der Zustand des Bades und des Parks sowie die Infrastruktur und die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter des Bades verbessert werden. Die geplanten Maßnahmen umfassen neben dem Neubau des Strandbadgebäudes und der Neugestaltung der Freiflächen, ebenso ökologisch nachhaltige wie gartendenkmalpflegerisch notwendige Nachpflanzungen und Geländemodellierungen sowie den Schutz der Alt-Bäume aus der Entstehungszeit des Parks.

Oberbürgermeister Mike Schubert sagt: „Wir freuen uns, dass wir nach den intensiven Verhandlungen nun an einem Punkt sind, an dem die Anforderungen aller vier Partner gut berücksichtigt werden konnten. Nun können sich die Potsdamerinnen und Potsdamer auf ein neues Badeerlebnis im Strandbad am Tiefen See im Babelsberger Park ab der Freibadsaison 2024 freuen.“

Stadtwerke-Geschäftsführerin Sophia Eltrop sagt: „Der vorgestellte Arbeitsstand verspricht eine zeitgemäße Architektur und Technikausstattung, sodass nun das vierte unserer Bäder in guter Nachbarschaft zur SPSG und zum PSSC den Potsdamern und Potsdamerinnen für lange Zeit viel Freude bereiten kann.“

„Der nun vorliegende Wettbewerbsentwurf ist ein guter Schritt auf dem Weg, sowohl den Interessen der Potsdamerinnen und Potsdamer als auch den einzigartigen gartenkünstlerischen Qualitäten des im UNESCO-Welterbe gelegenen Parks Babelsberg gerecht zu werden“, sagt der Generaldirektor der SPSG, Prof. Dr. Christoph Martin Vogtherr. „Ich wünsche allen am Projekt Beteiligten eine erfolgreiche Weiterarbeit.“

Die Planung der technischen Anlagen im Rahmen eines Energiekonzepts erfolgt mit dem Ziel eines möglichst energieautarken, nachhaltigen Konzepts. Geplant ist ein Holzständerbau mit zurückhaltender hölzerner Lamellenfassade, der sich gut in den Naturraum und das Gartendenkmal Park Babelsberg einfügt. Es handelt sich nach ersten Überlegungen um zwei Gebäudeteile, die durch ein Dach optisch miteinander verbunden sind.

Neben „Galandi Schirmer Architekten“ als Objektplaner sind die „Gneise Planungs- und Beratungsgesellschaft“ für die Planung der technischen Anlagen und „AG Protzmann + Wegwerth“ als Freianlagenplaner am Projekt beteiligt. Das Vergabeverfahren in drei Losen wurde mit der baufachlich prüfenden Stelle (Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen) und auf Grund der Bedingungen des Fördermittelgebers, des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen abgestimmt. Das Förderprogramm heißt „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf etwa vier Millionen Euro. Durch den Bund sind Fördermittel in Höhe von 1,6 Millionen Euro in Aussicht gestellt.

Die Planung der Leistungsphasen 1-3 soll im April 2022 abgeschlossen sein. Ziel ist eine Bauantragstellung im zweiten Quartal (Mai) 2022, die Baugenehmigung könnte voraussichtlich bis Oktober 2022 erteilt werden. Nach Ausschreibung und Vergabe der Bauleistungen durch die SWP als Bauherr (bis Ende 2022) soll die Bauphase von Januar bis Oktober 2023 dauern, so dass die BLP und der PSSC die neuen Räume im November 2023 beziehen könnten. Nach Abriss des alten Gebäudes soll das Tauschgrundstück im Dezember 2023 durch die Stadtwerke an die Schlösserstiftung übergeben werden, die ab 2024 mit ihren gartendenkmalpflegerischen Maßnahmen beginnen könnte.

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