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Arbeiten am neuen Sport- und Freizeitbad blu offiziell beendet

Potsdam, den 17.10.2017

Das neue Sport- und Freizeitbad blu ist fertig. Mit einem breiteren Angebot für Schwimmen, Familienbadespaß und Saunieren ist das blu die neue Adresse für Potsdam und die Region. Der Geschäftsführer der Stadtwerke Potsdam, Horst Müller-Zinsius, die Geschäftsführerin der Bäderlandschaft Potsdam, Ute Sello, die Projektleiterin, Ramona Löser-Fimmel und Michael Scholz, Architekt bei Gerkan, Marg und Partner haben das Bauprojekt heute offiziell beendet.

blu Logo erstrahlt mit energiesparender LED Lichttechnik
Seinen Abschluss fand der Bau des neuen Sport- und Freizeitbades blu mit der Inbetriebnahme der Beleuchtung des neuen Logos. Akzente setzt dabei eine steuerbare und energiesparende RGB-LED-Lichtinstallation, dank der das Logo nun stimmungsvoll beleuchtet und als neues Markenzeichen des blu wahrgenommen wird. Die Herstellungs- und Installationskosten für Logo und Lichttechnik lagen bei 18.000 Euro.

Sonnenbaden auf 2.900 Quadratmetern im Außenbereich des Familienbades
Die neue Liegewiese im Familienbadbereich lädt alle sonnenhungrigen Gäste ein. Je nach Wetterlage ist der neue Außenbereich ganzjährig geöffnet. Ausgestattet mit Liegen und Sonnenschirmen bietet die Liegewiese Platz zum Verweilen und Ruhen. Kinder erwartet ein Sandspielplatz mit Kletteranlage und eine Tischtennisplatte.

Der Tradition der alten Schwimmhalle verbunden
Das Heimatgefühl der Potsdamer und der Mitarbeiter der Bäderlandschaft Potsdam zum alten Standort Bad Am Brauhausberg war groß. BLP-Geschäftsführerin Ute Sello, erklärte: „Es war uns eine Herzensangelegenheit, im neuen modernen Sport- und Freizeitbad blu einzelne, besondere „Erinnerungsstücke“ der Vergangenheit zu erhalten.“ Das betrifft das Metallrelief „Die Badende“ von Potsdams Ehrenbürger Werner Nerlich, welches seit 1971 das Bad am Brauhausberg schmückte. Im Mai 2017 wurde das Kunstwerk zuerst vermessen und dann von der Firma Hantel abmontiert, die es vor 46 Jahren installierte. In ihrer Abwesenheit wurde die „Badende“ aufwändig restauriert. Nun erstrahlt sie in neuem Glanz. Von der frisch fertig gestellten Liegewiese haben unsere Badegäste künftig den besten Ausblick auf das Metallrelief. Der Umzug sowie die Restauration des Reliefs haben 89.000 Euro gekostet.

Neben dem Metallrelief erfreuen sich alle Gäste des Lehrschwimmbeckens am neuen, alten Wandbild aus dem Bad Am Brauhausberg. Per Hand zugeschnitten, wurden hier über 5.000 Einzelteile nach altem Vorbild nachgebaut - zum Teil mit Fliesen aus der damaligen Zeit. Demnächst werden Startblöcke des alten Bades am Brauhausberg im Foyer des blus als neue Sitzgelegenheiten montiert.

Als Letztes wird eine tragende Säule mit Fliesen von Hedwig Bollhagen aus dem alten Bad ins Foyer des blus umziehen. Dies geht aber erst im Rahmen des Abrisses. Zu allen Erinnerungsstücken wird es für die Besucher im Foyer des blus dann auch Informationen geben.

Positive Startphase im blu
Das neue Sport- und Freizeitbad blu wird von den Besuchern sehr gut angenommen. Bis Ende September 2017 kamen rund 137.000 Besucher. Das sind erfreulicherweise 12 Prozent mehr Gäste als geplant und das obwohl im Plan die Eröffnung einen Monat früher angesetzt war.

Dabei liegen die Besucherzahlen in den Bereichen Sport und Familie deutlich über den Erwartungen. Im Bereich Sportbad kamen knapp 17 Prozent mehr Besucher. Hier ist zu merken, dass nicht nur – wie in der alten Schwimmhalle – in der Schulzeit viele Schulen, Vereine und öffentliche Nutzer kommen, sondern auch in den Ferien viele Besucher das Bad für sich entdecken. In den ersten eigenen Umfragen wird der neue Sportbereich als sehr modern und attraktiv bewertet.

Die hohe Auslastung des Sportbeckens durch die verschiedensten Nutzergruppen stellt uns aber auch vor Herausforderungen, allen Interessierten gerecht zu werden. Schulen und Vereine in Trägerschaft der Landeshauptstadt Potsdam (LHP) haben einen Anspruch auf festgelegte Beckenzeiten. Dazu gehört auch der OSC Potsdam, der Trainingszeiten für das Wasserballspiel braucht, was zum ungeliebten Querbahnschwimmen für alle anderen Nutzer führt. Dafür zahlt die LHP den bekannten Zuschuss in Höhe von 3,5 Millionen Euro pro Jahr.

Den Bereich des Familienbades besuchten bis Ende September rund 20 Prozent mehr Gäste als erwartet. Insgesamt waren es 61.500 Besucher. Das Familienbad war vor allem in den Sommerferien ein gutes Ausflugsziel, wenn es für einen Strandbadbesuch zu kühl oder zu verregnet war. Und das war es oft. Das Familienbad gefällt den Besuchern überwiegend gut oder sehr gut. Beschwerden gibt es über die Wartezeiten an der Großrutsche. Die können wir jedoch nicht verkürzen, sonst würde die Gefahr von „Aufrutschunfällen“ auf den Vordermann steigen. Die Anlage wurde so konzipiert und vom TÜV abgenommen. Sicherheit ist uns wichtig und die Erfahrung zeigt, dass es hier auch keine größeren Unfälle gab.

Unsere Saunaanlage über den Dächern der Stadt begeistert ihre Besucher. Trotzdem liegen die Besucherzahlen noch unter dem Planansatz. Dies ist natürlich auch dem Zeitpunkt der Eröffnung geschuldet, da die Sommermonate keine klassische Saunasaison sind. Jetzt im September und Oktober kommen deutlich mehr Besucher, sodass wir zuversichtlich sind, die Monatsziele zu erreichen. Insgesamt besuchten bis Ende September 7.500 Gäste die Sauna.

Ebenfalls sehr gut sind die verschiedenen Kurse im blu angelaufen. Wir bieten hier ein breites Spektrum an Schwimmkursen für Kinder und Erwachsene sowie an Aquafitness- und Rehasportkursen an. Diese finden überwiegend im Variobecken - unter Nutzung des Hubbodens - sowie im Schwimmerbecken und im Freizeitbecken statt.

Durchwachsener Sommer in den Strandbädern
Die Strandbäder waren in der Saison 2017 wetterbedingt deutlich unter dem mehrjährigen Durchschnitt besucht. Niedriger waren die Besucherzahlen zuletzt 2011 mit knapp 51.000 Gästen. Insgesamt kamen 65.378 Besucher in beide Strandbäder, wobei rund 38.000 Besucher ins Waldbad Templin und 27.000 ins Stadtbad Park Babelsberg kamen.

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