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Ausstellung zum Realisierungswettbewerb für den Badneubau

Potsdam, den 29.07.2013

Die Ausstellung der Ergebnisse des Realisierungswettbewerbs für den Neubau des Sport- und Freizeitbades am Brauhausberg ist heute durch den Stadtwerke-Geschäftsführer Wilfried Böhme im Beisein von Oberbürgermeister Jann Jakobs eröffnet worden. „Wir laden die Potsdamerinnen und Potsdamer herzlich ein, bis zum 12. August die Ausstellung hier im Stadtwerke-Gebäude zu besuchen.“, sagte Wilfried Böhme.

Alle eingereichten Arbeiten werden jeweils montags bis freitags, von 8 bis 18 Uhr, in der Steinstraße 101 öffentlich zu sehen sein. Gezeigt werden die Entwurfsmodelle und Grafiken mit den Ansichten, Grundrissen und Schnitten der Entwürfe der 16 teilnehmenden Planungsbüros. Ebenfalls öffentlich wird das Protokoll der Preisgerichtssitzung ausgelegt. Der Wettbewerb war am 22. März 2013 als Generalplanerentwurf ausgelobt worden. Renommierte Büros aus Deutschland und aus Griechenland hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt. Organisiert wurde der Wettbewerb vom Büro Fiebig Schönwälder Zimmer (FSZ). Am 9. Juli 2013 hat die Jury ihre Entscheidungen mit teilweise deutlicher Mehrheit gefällt.

1. Platz: gmp Generalplanungsgesellschaft mbH, Berlin; Hartwich, Mertens Ingenieure, Berlin; BIG Bechtold Ingenieurgesellschaft mbH, Berlin; capatti, staubauch – urbane landschaften, Berlin. Im Jury-Urteil heißt es u.a.: „Die Anforderungen aus dem vorgeschalteten Wettbewerb sind aufgegriffen und in einen sehr gut in das Stadtgefüge passenden Baukörper übersetzt worden. Die stadträumliche Gestaltung dieser wichtigen Hangkante zur Brauhausbergsilhouette wird durch dieses betont kunstvoll gestaltete Bauvolumen nicht gestört, sondern eher durch den Kunst/Naturkontrast gesteigert“.

2. Platz: Gewers & Pudewill GmbH, Berlin; Lichtenau Himburg Tebarth Bauingenieure GmbH, Berlin; Ingenieurbüro Liebert Versorgungstechnik GmbH & Co. KG, Hüftingen; ibb Burrer & Deuring Ingenieurbüro GmbH, Berlin; ST raum a. Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin. Der Entwurf formuliert aus Sicht des Preisgerichtes „die Hanglage zum eigenständigen architektonischen Thema aus. Der gestaffelte Baukörper steigt zum Berg hin auf Terrassen an und überformt so die natürliche Topografie“.

3. Platz: Ludes Generalplaner GmbH, Berlin; GSE Ingenieur Gesellschaft mbH, Berlin; Duschl Ingenieure GmbH & Co. KG, Rosenheim; TOPOS Stadtplanung Landschaftsplanung Stadtforschung, Berlin. Gelobt wurde hier „die klare städtebauliche Geste, die einen kompakten Baukörper vorsieht und dabei die Topografie des Brauhausberges in einen öffentlichen Park nachvollziehbar lässt.“

Jeweils eine Anerkennung haben die Büros pbr Planungsbüro Rohling AG, Berlin; club L94 landschaftsarchitekten GmbH, Köln sowie Code Unique Architekten, Dresden; Dähne Architekten, Dresden; Leonhardt, Andrä und Partner, Dresden; Elkoplan GmbH Zittau; USO GmbH, Zittau; Genom GmbH, Zittau; Prugger Landschaftsarchitekten, Pirna erhalten.

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