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DVGW bestätigt der EWP die Einhaltung höchster Standards im Trinkwasserbereich / Seit 2001 etwa 170 Millionen Euro in Versorgungssicherheit investiert

Potsdam, den 06.04.2021

Die Energie und Wasser Potsdam (EWP) hat heute die Urkunde „Technisches Sicherheitsmanagement (TSM) nach DVGW-Regelwerk W 1000“ erhalten. Ralf Wittmann, Geschäftsführer der Landesgruppe Berlin/Brandenburg des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW), überreichte die Urkunde an die EWP-Geschäftsführung, Eckard Veil und Christiane Preuß, sowie an weitere Führungskräfte des Wasserbereiches der EWP. Damit bestätigt der DVGW dem Unternehmen ein sicheres Arbeiten im Trinkwasserbereich.

Der DVGW ist anerkannter Regelsetzer für die Gas- und Wasserwirtschaft, technisch-wissenschaftlicher Know-How-Träger sowie Initiator und Förderer von branchenbezogenen Forschungsvorhaben und Innovationen. Kernaufgabe des „Technischen Sicherheitsmanagement nach DVGW-Arbeitsblatt W 1000" ist die Unterstützung des eigenverantwortlichen Handelns der Unternehmen und die gleichzeitige Kompetenzstärkung der technischen Selbstverwaltung der öffentlichen Gas- und Wasserversorgung.

Die EWP versorgt die Potsdamer im Auftrag der Landeshauptstadt mit Trinkwasser und ist für alle erforderlichen technischen Arbeiten verantwortlich. Dazu zählen Wartungen und Instandsetzungen von Trinkwasserleitungen, Zählerwechsel sowie Arbeiten an Pumpstationen, Wasserbehältern oder Hausanschlüssen. Kunden oder Beobachter von Störfällen erreichen die EWP-Netzleitstelle telefonisch jeden Tag 24 Stunden lang. Wasser ist das Lebensmittel Nr. 1, aber nur dann, wenn es „frei von Krankheitserregern, genußtauglich und rein" ist. „Dieses Erfordernis gilt als erfüllt, wenn bei der Wassergewinnung, der Wasseraufbereitung und der Verteilung die allgemein anerkannten Regeln der Technik eingehalten werden", so schreibt es der Gesetzgeber in der Trinkwasserverordnung vor.

Die Deutsche Industrienorm DIN 2000 schreibt weiter vor, dass das Wasser, welches den Kunden angeboten wird, klar, erfrischend und appetitlich sein soll. Es soll ein Naturprodukt sein und zum Genuss anregen. Diese Leitsätze für die zentrale Wasserversorgung sind die Philosophie der deutschen Wasserversorgungsunternehmen. Der Betrieb einer zuverlässigen Wasserversorgung ist daher eine Aufgabe mit besonderer Verantwortung.

„Die EWP erfüllt diese Kriterien zu einhundert Prozent. Neben optimierten internen Prozessen sind auch die immensen Investitionen der letzten 20 Jahre in die Versorgungssicherheit Grundlage für die sichere Versorgung in Potsdam“, erläutert Ralf Wittmann. Die Systeme zur Gewinnung, Aufbereitung, Speicherung und Verteilung des Trinkwassers werden im Zuge des technischen Fortschritts ständig verfeinert und verbessert, dadurch aber auch komplexer und technisch anspruchsvoller. Diese Anforderungen können Versorgungsunternehmen und Netzbetreiber nur erfüllen, wenn sie über eine angemessene personelle und technische Ausstattung sowie über eine aufgabenbezogene Organisation verfügen.

„Die EWP hat seit 2001 rund 170 Millionen Euro in die Infrastruktur investiert. Solche hohen Summen sind notwendig, um die sichere Versorgung zu ermöglichen und um neue Gebiete für die Wasserversorgung zu erschließen. Im Jahr 2020 haben wir mit unseren fünf Wasserwerken 11,0 Millionen Kubikmeter Trinkwasser geliefert. Unser Trinkwassernetz umfasst rund 950 Kilometer“, erläutert EWP-Geschäftsführer Eckard Veil die Dimensionen der Arbeit der EWP. „Als kommunaler Versorger sind wir uns unserer Verantwortung gegenüber der Region und den Menschen in der Region bewusst und engagieren uns für die sichere Versorgung mit Trinkwasser."

Die EWP engagiert sich auch über die vom DVGW vorgeschriebenen Anforderungen hinaus für die Zukunft der Versorgungssicherheit. Alle zwei Jahre öffnet die EWP ihre Türen aus Anlass des Weltwassertags. Seit 2019 ist die EWP auch wieder Ausbildungsbetrieb im Wasserfach: Mit den zwei neuen Ausbildungsberufen "Fachkraft für Wasserversorgungstechnik" und "Fachkraft für Abwassertechnik" werden junge Kolleginnen und Kollegen entwickelt. Die aktuelle Bewerbungsfrist läuft noch bis 30. April 2021.

DVGW - Technisches Sicherheitsmanagement (TSM)
Exakt zugeschnitten auf die notwendigen Bedürfnisse der Versorgungsunternehmen hat der DVGW Anforderungen an Qualifikation und Organisation der technischen Bereiche formuliert und sie in den DVGW-Arbeitsblättern G 1000, G 1010 und W 1000 als anerkannte Regeln der Technik veröffentlicht. Unterstützt mit aufeinander abgestimmten Leitfäden sind diese Arbeitsblätter eine ausgezeichnete Basis zur Gewährleistung einer rechtssicheren Aufbau- und Ablauforganisation der Unternehmen.

Abgerundet und in die Praxis umgesetzt werden die technischen Rahmenbedingungen durch die Einführung des überbetrieblichen „Technischen Sicherheitsmanagements“ des DVGW. Nach einem Kontaktgespräch mit interessierten Unternehmen erfolgt in aller Regel auf Grundlage der ausgefüllten und vorbereiteten Leitfäden ein Überprüfungsgespräch mit unabhängigen und kompetenten TSM-Experten. Die in den Überprüfungsverfahren nachgewiesene Umsetzung der zu beachtenden Technischen Regeln wird den Unternehmen in Form einer DVGW-Bestätigung bescheinigt.

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