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EWP hat Anschluss der WBG-Anlage nicht verweigert

Potsdam, den 02.11.2009

Zu den durch das Vorstandsmitglied der "Wohnungsgenossenschaft WBG 1903 eG Potsdam", Johann Grulich, erhobenen Vorwürfen, die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) behindere den Anschluss eines Blockheizkraftwerkes (BHKW) an das Stromnetz, erklärt die EWP:

Die EWP hat für die WBG im Rahmen eines Contractings seit 1991 die gas- und ölbefeuerte Heizkesselanlage in der Hans-Sachs-Str. erneuert sowie die Betriebsführung für die Altanlagen und Netze übernommen. Für Betriebsführung, einschließlich Gaslieferung und Refinanzierung der Heizkesselanlage, war ein entsprechendes Betreiberentgelt vereinbart. Dieser Vertrag wurde im Februar 2005 zum 31.07.2006 durch die WBG gekündigt.

Bereits Ende Februar 2005 wurde die EWP von der seitens der WBG beauftragten ifma facility management GmbH (ifma) aufgefordert, ein neues Contractingangebot zu unterbreiten, welches von der EWP auch am 08.03.2005 übermittelt wurde. Verhandlungen hierzu wurden durch die ifma und auch die WBG nicht geführt.

Am 29.03.2006 forderte der Geschäftsführer der ifma, Herr Schmikale, die EWP auf, ein Angebot für die Gasbelieferung abzugeben. Die ifma trat dabei bereits als zukünftiger Betreiber der WBG-Heizkesselanlagen auf.

Zum 31.07.2006 wurden die, ehemals von der EWP betriebenen Anlagen, fristgerecht und in ordnungsgemäßem, vom TÜV bestätigten technischen Zustand, durch die EWP an die WBG übergeben. Einige nachträglich angemeldete Mängel wurden aus Kulanz durch die EWP beseitigt, wie auch 12.000 Liter Heizöl der WBG für einen Sonderpreis überlassen wurden.

Seit dem 01.08.2006 betreibt die ifma die Heizungsanlagen der WBG. Bis zum 30.09.2007 war die EWP auch noch der Gaslieferant der ifma für dieses Objekt. Für die anderen, ebenfalls durch die ifma betriebenen Anlagen der WBG ist die EWP weiterhin der Gaslieferant.

Wie wir aus der Presse erfahren haben, wurde diese Kesselanlage nunmehr erneuert und am 16.10.2009 in Betrieb genommen. Uns liegt hierzu kein Antrag für die Änderung des Gasanschlusses vor, der aus sicherheits- und messtechnischen Gründen erforderlich ist und der WBG am 19.10.2009 zugesandt wurde.

In 2010 will die WBG diese Anlage um ein kleines Blockheizkraftwerk erweitern. Um den dort erzeugten Strom in das Netz der EWP einspeisen zu können, bedarf es noch der Herstellung eines entsprechenden Stromanschlusses an das EWP-Mittelspannungsnetz. Hierzu haben wir am 09.06.2009 die notwendigen Daten vom Kunden erhalten. Es wurden daraufhin der WBG mögliche Varianten vorgestellt. Von diesen hat die WBG eine ausgewählt. Die EWP hat daraufhin das Anschlussangebot mit Datum vom 20.08.2009 sowohl der WBG als auch der ifma zur Verfügung gestellt. Eine Reaktion, seien es Rückfragen oder eine Auftragserteilung, haben wir von beiden Unternehmen bislang nicht erhalten.

Trotz allem Wohlwollen der WBG und auch der ifma gegenüber haben diese die in Rede stehenden Presseartikel initiiert.

Da das geplante BHKW eine umweltorientierte Maßnahme darstellt und die EWP solche Vorhaben selbstverständlich unterstützt und eben nicht behindert, wurde trotz der beschriebenen Vorgänge ein neuer Termin seitens EWP mit der WBG für die nächste Woche vereinbart um die anstehenden Probleme zeitnah zu lösen.

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