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Gemeinsam für den Klimaschutz und die wachsende Stadt / Stadtwerke Potsdam investieren über eine Milliarde Euro in die Stadt

Potsdam, den 25.06.2019

Als kommunaler Unternehmensverbund nehmen die Stadtwerke Potsdam (SWP) heute und auch für künftige Generationen ihre Verantwortung wahr - für die wachsende Stadt Potsdam, für die Region und für die Menschen, die hier leben. Ganz oben auf der Agenda stehen dabei das Engagement für den Umwelt- und Klimaschutz, die Entwicklung von übergreifenden Quartierslösungen und die Transparenz.

Die Geschäftsführung der Stadtwerke Potsdam hat heute für das Jahr 2018 eine positive Gesamtbilanz für den Konzern vorgelegt. Die Umsatzerlöse stiegen auf 308,15 Millionen Euro (Vorjahr 296,70 Millionen Euro). Das Konzernergebnis lag bei 11,17 Millionen Euro (Vorjahr 15,09 Millionen Euro). Für den Klimaschutz, für die wachsende Stadt und zur Finanzierung des ÖPNV werden die Stadtwerke über eine Milliarde Euro bis 2030 hier vor Ort investieren. „Wir als Verbund erbringen in unseren Kerngeschäftsfeldern Energie, Wasser, Mobilität und Entsorgung wichtige Leistungen der Daseinsvorsorge. Jeder Euro, den wir als Verbund einnehmen, fließt zurück als Investition in die Zukunft unserer lebenswerten Stadt.‘‘ sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Jörn-Michael Westphal. Bei den Investitionen ist im abgelaufenen Geschäftsjahr bereits ein Wert von 57,8 Millionen erreicht worden. In den nächsten Jahren wird dies sukzessive mehr werden.

Spannungsfeld zwischen Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit
Als starker Partner steht der Stadtwerke-Verbund klar zu den Zielen des „Masterplan 100 Prozent Klimaschutz‘‘, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden. Sichtbarer Ausdruck für die in allen Bereichen des Unternehmens stark steigenden Investitionen sind zum Beispiel die Erweiterung des Fernwärmenetzes und der Kläranlage Potsdam Nord sowie der aktuelle Bau der Solarthermieanlage am Heizkraftwerk Potsdam Süd.

Das Fernwärmenetz ist und bleibt das beste Klimaschutzprojekt von ganz Potsdam. „Jeder, der seine Wärme aus diesem Netz bezieht - und das sind schon über 60 Prozent der Potsdamer Haushalte - trägt damit bereits heute zum Klimaschutz bei‘‘, sagt Stadtwerke-Geschäftsführerin Sophia Eltrop. „Wir werden darauf achten, dass der Ausbau zu noch mehr grüner Fernwärme zu vertretbaren Preisen erfolgt.‘‘

Noch in diesem Sommer werden die Stadtwerke neben dem Heizkraftwerk Potsdam-Süd eine ca. 5.000 Quadratmeter große solarthermische Freiflächenanlage bauen. Das ist ein Projekt mit Kosten von mehr als 2,2 Millionen Euro, das jährlich 490 Tonnen CO2 einspart. Solarthermie in solch großem Stil ist eine Premiere in Potsdam. Auch für das Quartier in Krampnitz ist eine Solar- thermieanlage eingeplant. „Das Wärmenetz ist auch die Basis für alle weiteren Maßnahmen. Die Zukunft der Energiewende liegt in der effizienten Ausgestaltung von Netz und Haustechnik. Hierbei sind die Stadtwerke auf Kooperation mit den lokalen Immobilieneigentümern angewiesen.‘‘, so Eltrop.

Das lokale Zusammenspiel aus Politik, Wohnungswirtschaft, Energie und Mobilität wird in der Zukunft die nachhaltige, innovative Stadtentwicklung bestimmen. Ein gutes Beispiel dafür ist das Stadtquartier Krampnitz. Hierfür haben die Stadtwerke bereits in enger Abstimmung mit der Immobilienwirtschaft ein zukunftsweisendes Konzept entwickelt. Dieses Quartier wird mit einem Nahwärme-Niedrigtemperaturnetz und schrittweise zugebauten Blockheizkraftwerken sowie Solarthermie, Oberflächengeothermie und Wärmerückgewinnungsanlagen autark mit Wärme versorgt. Die Stromerzeugung des neuen Stadtteils erfolgt unterstützt durch dezentrale, auf den Gebäudedächern installierte. Photovoltaikanlagen. Die Ausschreibung der Baumaßnahmen startet im Herbst 2019. Zudem arbeitet der Stadtwerkeverbund für die nächste große Erweiterungsstufe an weiteren Energielösungen vor Ort, die Tiefengeothermie einschließen sowie an Plänen für eine Biomüll-Vergärungsanlage.

Den Anforderungen der wachsenden Stadt entspricht der Unternehmensverbund auch mit Investitionen in Höhe von 140 Millionen Euro bis ins Jahr 2023 in die Trink- und Abwasseranlagen. Neben den Investitionen in den Ausbau der Netze wird gegenwärtig die Kläranlage Potsdam-Nord von 90.000 auf 120.000 Einwohnerwerte erweitert. Damit trägt der Verbund dem erwarteten Bevölkerungswachstum der Stadt Rechnung.

Das Rückgrat der Potsdamer Mobilität in Potsdam war und ist die Straßenbahn. Sie gewährleistet schon seit ihrer Entstehung die elektromobile und damit umweltfreundliche Fortbewegung auf eigenem Schienennetz. Mit der Inbetriebnahme der Strecke zum Campus Jungfernsee ist der Potsdamer Norden näher an das Stadtzentrum herangerückt. Die Planungen für Krampnitz und darüber hinaus sind ein wichtiges Signal für die Potsdamer im Norden und für den Klimaschutz in unserer Stadt.

Gemeinsames Erscheinungsbild
Ab dem Stadtwerkefest 2019 erhält auch der Markenauftritt der Stadtwerke-Gesellschaften ein neues Erscheinungsbild. Die Stadtwerke und ihre Gesellschaften sind wie eine große Familie: Sie haben dieselbe Herkunft, sie teilen dieselben Werte, aber jeder besitzt eine eigene Persönlichkeit. Getreu dem Motto „Bewährtes bewahren und Neues wagen‘‘ bleiben auch künftig alle Unternehmen einzeln sichtbar, treten aber unter einem gemeinsamen Markendach auf. „Dass wir dabei auf die bekannte Optik des Stadtwerkelogos aufsetzen, es nur etwas weiter modernisiert haben, soll ausdrücken, dass wir die Vergangenheit nicht abschneiden, sondern mitnehmen.‘‘, so Frau Eltrop. Immer schon haben die kommunalen Stadtwerke Potsdam ihre Stadt im Sinne der kommunalen Daseinsvorsorge in vielerlei Hinsicht gut am Laufen gehalten. Künftig setzen sie dabei noch mehr auf die Stärke durch Vernetzung von Ideen, Know-how und Kompetenz in der Umsetzung. „Unsere Vision ist es, immer gemeinsam für EINE Stadt für ALLE da zu sein‘‘, so Eltrop. „Wir wissen, dass Klimaschutz in der Zukunft nur über das Zusammenspiel der einzelnen Akteure funktionieren kann.‘

Mitarbeiterzahl steigt mit den wachsenden Aufgaben des Unternehmens
Mit 257 neuen Fachleuten mit den entsprechenden Abgängen von Mitarbeitern in den Ruhestand hat der Stadtwerke-Verbund die Anzahl der Mitarbeiter seit 2017 um 81 auf 1.620 erhöht und zählt damit weiter zu den größten Arbeitgebern der Stadt. Der Zuwachs an Mitarbeitern folgt den steigenden Investitionen und neuen Auf- gaben. Aufgrund des demografischen Wandels hat sich dies in der Zahl der Einstellungen noch stärker niedergeschlagen. 74 (Vorjahr: 75) Jugendliche erlernen im Verbund einen von zehn Berufen bzw. nutzen die Chance eines dualen Studiums, damit liegt die Ausbildungsquote bei 4,3 Prozent. „Das zunehmende Interesse an unserem Unternehmen zeigt uns, dass wir in Potsdam und über die Stadtgrenzen hinaus ein attraktiver Arbeitgeber sind. Wir arbeiten fortgesetzt an den Rahmenbedingungen, um mit dem demografischen Wandel und der wachsenden Stadt Schritt zu halten. Neue Auszubildende und Fachkräfte sind auch in der Zukunft bei uns herzlich willkommen.‘‘, sagt Sophia Eltrop.

Stadtwerke stärken die Transparenz
„Mit unserer Compliance-Richtlinie haben wir verbindliche Standards und Regeln für alle Mitarbeiter und Füh- rungskräfte des Stadtwerke-Verbundes einheitlich festgelegt‘‘, sagte Jörn-Michael Westphal. In erster Linie geht es dabei darum, den Kunden ein fairer Partner zu sein und wettbewerbsfähige Angebote zu machen. Dafür haben wir die Prävention und Früherkennung von Interessenskonflikten und unfairen Praktiken in den Blick genommen und setzen dafür auf hohe Transparenz. Die Richtlinie unterstützt damit die Früherkennung und regelt die Ahndung.
Um das einheitliche konzernweite Compliance-Management-Systems immer aktuell zu halten und an weitere Entwicklungen anzupassen, hat der Verbund intern eine Stabstelle Compliance aufgebaut. „Mit Rechtsanwalt André Queling haben wir darüber hinaus eine externe Ombudsstelle, an die sich sowohl eigene Mitarbeiter als auch Kunden, Dienstleister oder andere Geschäftspartner auf vertraulicher Basis melden können, wenn sie bedenkliche Praktiken beobachten. Transparenz hat bei uns persönliche Gesichter‘‘, so Westphal. „Mit unserer Compliance- Beauftragten und der Ombudstelle haben wir unsere Compliance-Organisation personalisiert und aufgestellt.‘‘

Nachhaltiges gesellschaftliches Engagement
Und nicht zuletzt leisten die Stadtwerke durch ihr gesellschaftliches Engagement, das von vielen Mitarbeitern persönlich unterstützt wird, einen wichtigen Beitrag für eine lebenswerte Stadt. Im vergangenen Jahr haben sie das soziale, sportliche und kulturelle Leben in der Stadt über zahlreiche Sponsoring-Projekte unterstützt. Stadt- werke-Geschäftsführerin Sophia Eltrop: „Die lokale Verwurzelung des Unternehmens und das Vertrauen unserer Kunden, dass wir uns täglich für ihre ganz persönliche Lebensqualität einsetzen, sind für uns die Basis, um weiterhin aktiv für das Wohl der Bürger sorgen zu können. Kurz um - wir Stadtwerker arbeiten gemeinsam für EINE Stadt für ALLE.‘‘

Ansprechpartner für Medienvertreter

Stefan Klotz

Pressesprecher

Tel.
0331 - 661 95 09
Mail
stefan.klotz@swp-potsdam.de

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