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Gemeinsam wohl fühlen in Tram und Bus

Potsdam, den 14.08.2013

Fünf Jahre sind vergangen seitdem die ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH die Qualitätsoffensive „Mehr Service für Potsdam – sauber, sicher, lebenswert.“ gestartet hat. Damals wurden zahlreiche Maßnahmen in den Bereichen Sauberkeit, Sicherheit und Service ins Leben gerufen, um die Kundenzufriedenheit weiter zu steigern. Die Fahrgäste selbst tragen stark dazu bei, dass die Fahrt mit Tram und Bus angenehm und sicher ist, indem sie aufmerksamer gegenüber ihrer Umwelt sind und insgesamt mehr Vorsicht und Rücksicht walten lassen.

Daher will die ViP mit einer neuen Kampagne unter dem Motto „Gute Tat, gute Fahrt.“ ihre Fahrgäste für Gefahrensituationen und Ärgernisse sensibilisieren. Es geht um eine Reihe von Verhaltensweisen, die wieder stärker im Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer verankert werden sollen. Die Kampagne soll außerdem zu einem besseren Klima zwischen allen Verkehrsbeteiligten beitragen.

Der kaufmännische ViP-Geschäftsführer, Martin Grießner, sagte: „Mit unserem Appell für mehr Rücksichtnahme und Vorsicht wollen wir dazu beitragen, die Zufriedenheit und Sicherheit der Fahrgäste zu verbessern. Unser Ziel ist es, Ärgernisse durch rücksichtsloses Verhalten anderer Fahrgäste zu vermeiden. Unsere Kampagne soll den Blick nach rechts und links schärfen und über Handlungen aufklären, die oft gar nicht als gefährdend wahrgenommen werden. Wir wollen verdeutlichen, wann die individuelle Freiheit des einen zur Belästigung anderer wird und wachrütteln, damit gefährliche Situationen gar nicht erst entstehen.“

Die Kampagne richtet sich an alle Fahrgäste vom Gelegenheitsnutzer bis zum regelmäßigen Pendler, von Schülerinnen und Schülern bis zu Seniorinnen und Senioren. Angesprochen werden auch andere Verkehrsteilnehmer, insbesondere Radfahrer und Autofahrer. Die Kampagne „Gute Tat, gute Fahrt.“ soll Vorbilder schaffen, die zum Nachahmen einladen.

Auf Grund der hohen Bedeutung dieser Thematik für den gesamten Verkehr in Potsdam wurden die Stadtverwaltung und die Verkehrswacht Potsdam e.V. als Partner für die Aktion gewonnen.

Die Busse und Bahnen gehören zu den sichersten Verkehrsmitteln. Dennoch entstehen Unfälle durch Unachtsamkeit und Leichtsinn. Außerdem entwickelt sich eine subjektiv negative Wahrnehmung durch Rücksichtslosigkeit und mangelnde Hilfsbereitschaft. Der technische ViP-Geschäftsführer, Oliver Glaser, sagte: „Wir wollen daher auch eine zentrale Botschaft vermitteln: Ich als Fahrgast kann selbst etwas bewirken und zwar in kurzer Zeit und mit keinem oder wenig Aufwand. Positives Handeln hat auch eine direkte positive Konsequenz. “

Zur Vorsicht gehört, vorausschauend und rücksichtsvoll zu fahren, niemanden und auch nicht sich selbst zu gefährden. Durch mehr Aufmerksamkeit sollen Linksabbieger-Unfälle mit Tram-Beteiligung, ebenso wie Unfälle mit Radfahrern vermieden werden. Die ViP verzeichnet außerdem eine Reihe von „Beinahe-Unfällen“ mit Fußgängern, Radfahrern und Autofahrern durch Unachtsamkeit.

Rücksichtnahme heißt z.B., den Sitzplatz frei zu machen für Fahrgäste, die den Platz dringender benötigen, z.B. Ältere, Schwangere oder kleine Kinder, Taschen unaufgefordert von Plätzen nehmen und diese für andere Fahrgäste freizumachen oder den Türbereich in Bus und Bahn für einsteigende Fahrgäste freizumachen. Das Hören lauter Musik, gemeinschaftliches Trinken von Alkohol und das Liegenlassen von Essensresten in Bus und Straßenbahn sind dagegen keine guten Umgangsformen.

Die Kampagne soll den Blick für diese Themen öffnen und soll dazu anregen, das allgemeine Miteinander zu verbessern. Die bekannte ViP-Familie wirbt mit einer Prise Humor mit ernstem Hintergrund für die Kampagnen-Botschaften. Sie werden auf Plakaten, Faltblättern, Aktionskarten und einer speziellen Seite im Internetauftritt der ViP genutzt.

Die Kampagne richtet sich nach außen und nach innen. So werden auch die Mitarbeiter der ViP parallel zur Außenkommunikation für die Themen Vorsicht und Rücksicht sensibilisiert und regelmäßig geschult. Anlässlich der ViP-Aktion wurde darüber hinaus ein internes Projekt für Mitarbeiter mit Kundenkontakt ins Leben gerufen. Dabei steht das Miteinander von Fahrgast und Fahrer im Vordergrund.

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