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Grünes Licht der Stadtverordneten: Beschaffung neuer Trams bis 2024/25 gesichert

Potsdam, den 03.12.2021

Die ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH kann 13 neue Niederflurstraßenbahnen beschaffen. In der Stadtverordnetenversammlung wurde als Voraussetzung dafür eine Finanzierungsvereinbarung zwischen der Landeshauptstadt Potsdam, der Stadtwerke Potsdam GmbH (SWP) und der ViP beschlossen. Damit stehen 60,8 Millionen Euro für die Beschaffung von 13 Trams inklusive Ersatzteilen sowie Werkzeugen zur Verfügung. Die Trambeschaffung erfolgt im Rahmen eines Finanzierungspaketes für die Tramanbindung von Krampnitz.

Der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt und ViP-Aufsichtsratsvorsitzende, Bernd Rubelt, sagte: „Der heutige Tag ist ein wichtiger Meilenstein für die Mobilität im Potsdamer Norden. Wir als Landeshauptstadt haben damit Verantwortung für die Zukunft übernommen und gemeinsam Planungssicherheit für die ViP und die Stadtwerke hergestellt. Klimaschutz und Verkehrswende gibt es nicht zum Nulltarif, unsere Investitionen stellen die Weichen für den weiteren Ausbau der umweltgerechten Mobilität in Potsdam. Die Trambeschaffung ist eine der größten Einzelinvestitionen, die die Landeshauptstadt Potsdam seit 1990 getätigt hat. Wir setzen die verkehrliche Integration des Potsdamer Norden konsequent fort, die mit der Verlängerung zum Campus Jungfernsee 2017 als erster neuer Tram-Strecke seit 2001 begonnen wurde.“

ViP-Geschäftsführer Uwe Loeschmann sagte: „Mit der heutigen Vereinbarung erhalten wir als ViP finanzielle Sicherheit für die Investition. Damit kann in einigen Tagen ein Vertrag mit einem Tram-Hersteller abgeschlossen werden und die Vergabe für die neuen Fahrzeuge auf der Zielgeraden sein. Dem ging ein mehr als zweijähriger Beschaffungsprozess voraus. Wir können ab 2025 die von uns seit vielen Jahren gebotene Barrierefreiheit großer Teile der Tram-Flotte auf 100 Prozent komplettieren sowie die ersten Aufgaben im Rahmen der Verkehrserschließung von Krampnitz meistern.“

Gesellschafter der ViP sind die Stadtwerke. SWP-Geschäftsführerin Sophia Eltrop sagte: „Das ist ein guter Tag für Potsdam. Der öffentliche Personennahverkehr ist eine der Kernaufgaben im Stadtwerke-Konzern. Wir sind ein starker Unternehmensverbund und können die Zwischenfinanzierung gemeinsam mit unseren Kreditgebern meistern. Neue Trams sind eine wichtige Voraussetzung, um die Daseinsvorsorge im Verkehrsbereich der wachsenden Stadt Potsdam auch in Zukunft sicherzustellen.“

Mit dem beschlossenen Finanzierungspaket für die Tramanbindung von Krampnitz sollen – neben der Beschaffung neuer Trams – der zweigleisige Ausbau der Nedlitzer Straße bis Campus Jungfernsee, Kapazitätserweiterungen des Betriebshofes sowie Planungen zur Verlängerung der Tram in den Norden finanziert werden. Das Gesamtvolumen für diese Vorhaben (Tram-Paket und Infrastruktur) umfasst insgesamt knapp 105 Millionen Euro.

Die Beauftragung und die Bekanntgabe des Lieferanten der neuen Trams erfolgt unter Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Vergabefristen am 14. Dezember 2021.

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