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Preisgericht kürte Preisträger des Realisierungswettbewerbes

Potsdam, den 09.07.2013

Mit der heutigen Sitzung des Preisgerichtes wurde der Realisierungswettbewerb für den Neubau des Sport- und Freizeitbades am Brauhausberg abgeschlossen. Die elfköpfige Fachjury unter Vorsitz von Prof. Heinz Nagler hat in einer zweitägigen Sitzung die Entwürfe folgender Büros zu Preisträgern gekürt:

1. Platz: gmp Generalplanungsgesellschaft mbH, Berlin; Hartwich, Mertens Ingenieure, Berlin; BIG Bechtold Ingenieurgesellschaft mbH, Berlin; capatti, staubauch – urbane landschaften, Berlin

2. Platz: Gewers & Pudewill GmbH, Berlin; Lichtenau Himburg Tebarth Bauingenieure GmbH, Berlin; Ingenieurbüro Liebert Versorgungstechnik GmbH & Co. KG, Hüftingen; ibb Burrer & Deuring Ingenieurbüro GmbH, Berlin; ST raum a. Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin

3. Platz: Ludes Generalplaner GmbH, Berlin; GSE Ingenieur Gesellschaft mbH, Berlin; Duschl Ingenieure GmbH & Co. KG, Rosenheim; TOPOS Stadtplanung Landschaftsplanung Stadtforschung, Berlin

Zwei Anerkennungen wurden ausgesprochen an die Büros pbr Planungsbüro Rohling AG, Berlin; club L94 landschaftsarchitekten GmbH, Köln sowie Code Unique Architekten, Dresden; Dähne Architekten, Dresden; Leonhardt, Andrä und Partner, Dresden; Elkoplan GmbH Zittau; USO GmbH, Zittau; Genom GmbH, Zittau; Prugger Landschaftsarchitekten, Pirna

Zu dem Wettbewerb, in dem die Arbeiten anonymisiert bewertet wurden, waren insgesamt 16 Entwürfe eingereicht worden. Ausgelobt wurde der Wettbewerb durch die Stadtwerke Potsdam GmbH mit dem Ziel, das bestmögliche planerische und wirtschaftliche Konzept für die Umsetzung des Badneubaus zu finden. Es handelt sich um einen Generalplaner-Wettbewerb. Wesentliches Kriterium waren neben einer hohen gestalterischen Qualität der architektonischen und landschaftsarchitektonischen Entwurfsplanung die Funktionalität und Erfüllung des Raumprogramms, Wirtschaftlichkeit von Bau und Betrieb sowie Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und ökologische Standards.

Stadtwerke-Geschäftsführer Wilfried Böhme sagte: „Wir sind zufrieden mit den Ergebnissen. Die Anforderungen unseres Raumprogramms wurden in den Siegerentwürfen umgesetzt. Wir sind gewillt, den Empfehlungen des Preisgerichtes zu folgen. Zuvor ist aus Sicht der Stadtwerke jedoch eine Fortschreibung der bisherigen Finanzkonzeption erforderlich, die die Folgerungen aus den Ergebnissen des städtebaulichen Wettbewerbs, wie z.B. eine Tiefgarage, berücksichtigt. Nach einem noch zu treffenden Beschluss der Stadtverordnetenversammlung könnten die Verhandlungen mit den potenziellen Generalplanern beginnen. Wir wollen mit den drei Preisträgern verhandeln.“

Matthias Klipp, als Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt ebenfalls Mitglied der Jury, betonte: „Der Siegerentwurf passt sehr gut in den vom städtebaulichen Wettbewerb gesetzten Rahmen. Die Besonderheiten des Standortes Brauhausberg, insbesondere die Hanglage, wurden von allen Preisträgern gebührend berücksichtigt. Nicht zuletzt hat uns das Ergebnis des Realisierungswettbewerbs gezeigt, dass wir hier am Brauhausberg einen Qualitätssprung erleben werden, was die Verbesserung der Bädersituation in Potsdam angeht. Das zweistufige Verfahren aus städtebaulichem Wettbewerb und Realisierungswettbewerb hat sich für diesen Standort bewährt. Mein besonderer Dank gilt Herrn Prof. Nagler, der beide Verfahren sehr gut geleitet hat.“

Prof. Nagler hob hervor, der Wettbewerb habe eine befruchtende Auseinandersetzung mit einem guten Ergebnis gebracht. Dazu habe beigetragen, dass die Jury mit hochkarätigen Bäderfachleuten besetzt gewesen ist. Die Ergebnisse haben auch gezeigt, dass es einen Unterschied mache, ein Bad auf der grünen Wiese oder an einem so zentralen städtischen Ort wie dem Brauhausberg zu bauen. „Der Siegerentwurf zeichnet sich dadurch aus, ein architektonisches Statement mit hoher Funktionalität zu verbinden und den grünen Fuß des Brauhausbergs für die Öffentlichkeit zu erhalten.“

In den Entwürfen der drei Preisträger sind Kostengrößen für den reinen Badneubau in einem Bereich zwischen 23 und 27 Millionen Euro enthalten. Die derzeit gültige Beschlusslage der Stadtverordnetenversammlung sieht im Finanzierungskonzept dafür eine Kostenobergrenze von 23 Millionen Euro vor. Sie wurde per Stadtverordnetenbeschluss vom 19.09.2012 festlegt und basiert noch auf den Angeboten für den Standort „Bornstedter Feld“ aus dem Jahr 2011. In dem Beschluss wurde außerdem festgelegt, dass das fortgeschriebene Finanzierungskonzept den Stadtverordneten vor Beauftragung des Generalplaners erneut zur Beschlussfassung vorgelegt werden soll.

Die Ergebnisse des Realisierungswettbewerbes und die Kostenproblematik müssen in den folgenden Wochen noch detailliert geprüft und fortgeschrieben werden, damit die Stadtwerke diese im Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung am 14.08.2013 und im Ausschuss für Bildung und Sport am 27.08.2013 vorstellen können. Nach einem möglichen Beschluss der Stadtverordneten am 04.09.2013 könnten die Stadtwerke die Verhandlungen zur Vergabe des Planungsauftrags entsprechend der Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen (VOF) aufnehmen.

Zielstellung der mehrwöchigen Verhandlungen ist es, den Vertrag mit dem Generalplaner im November 2013 zu schließen. Damit wäre ein Planungsbeginn noch im Dezember 2013 bzw. im Januar 2014 möglich. Der Baubeginn ist für Dezember 2014 und die Fertigstellung des Sport- und Freizeitbades ist für Ende 2016 geplant.

Das Bad soll ein 50m-Sportbecken mit zehn Bahnen nach FINA-Standard für Wasserball und Schwimmen erhalten, mit integriertem Sprungbereich mit Ein- und Drei-Meter-Sprunganlage. Zu den geplanten Elementen des Neubaus gehören außerdem Lehrschwimmbecken mit unterschiedlichen Tiefen, eine Zuschauertribüne sowie Freizeitelemente (z.B. familienfreundlicher Badebereich, Wellnessbereich, Saunaangebot und Gastronomie). Von den Teilnehmern wurden folgende Leistungen erwartet: Objektplanung, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung und Freianlagen sowie optional Ingenieurbauwerke.

Alle 16 Wettbewerbsbeiträge werden ab dem 29.07.2013 für zwei Wochen im Atrium der Stadtwerke-Hauptverwaltung in der Steinstraße 101 ausgestellt.

Die drei Siegerentwürfe (JPG, 407 KB)

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