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Sanierung des zweiten Kraftwerksblocks beendet

Potsdam, den 05.08.2011

Nach 16 Jahren und ca. 128.000 Betriebsstunden wurde in den vergangenen Wochen die Gasturbine im Heizkraftwerk (HKW) Potsdam-Süd der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) im Rahmen einer Generalreparatur ausgetauscht. Sie hatte das Ende der üblichen Lebensdauer erreicht. Mit einer symbolischen ersten Netzschaltung wurde heute der zweite Block durch EWP-Geschäftsführer Wilfried Böhme wieder in Betrieb genommen.

Die alte Turbine des Herstellers Siemens ist durch ein werksneues Aggregat des gleichen Typs aus der aktuellen Fertigung ersetzt worden, dessen Konstruktion gegenüber 1995 optimiert und gemäß dem heutigen Stand der Technik weiterentwickelt wurde. Mit dem Austausch wurden die Effizienz und die Zuverlässigkeit des HKW Potsdam-Süd weiter erhöht.

EWP-Geschäftsführer Wilfried Böhme: "Die jetzt abgeschlossenen Investitionsmaßnahmen im Heizkraftwerk sind ein wichtiger Baustein, auch im kommenden Jahrzehnt die Versorgungssicherheit in Potsdam sicherzustellen. Die im HKW Potsdam-Süd im großen Stil praktizierte Kraft-Wärme-Kopplung bleibt ein wichtiger und ausbaufähiger Bestandteil in unserem Energiemix und in unserer Klimaschutzstrategie."

Verbunden war die Erneuerung der Gasturbine mit einer Umrüstung der bisherigen Computersteuerung durch ein moderneres, effizienteres System. An der Dampfturbine und am Abhitzekessel zur Fernwärmeerzeugung wurden Wartungsarbeiten durchgeführt. Die gesamte Investitionssumme für die Sanierung des zweiten Blocks liegt bei rund acht Millionen Euro.

Durch die Fertigstellung des auf Erdgasbasis arbeitenden Heizkraftwerkes im Jahr 1995 wurde erreicht, dass in Potsdam die jährliche CO2-Emission schon 1997 etwa beim halben Bundesdurchschnittswert lag. Somit hat die Stadt seit vielen Jahren bei der Kohlendioxidvermeidung exzellente Werte - auch im Vergleich zum Landesdurchschnitt von Brandenburg.

Wilfried Böhme: "Darauf werden wir uns nicht ausruhen. Die Fertigstellung eines mit Klärgas betriebenen Blockheizkraftwerkes im Klärwerk Potsdam-Nord ist nach einer zweijährigen Planungs- und Bauphase für Ende 2011 vorgesehen. Hier wird mit Hilfe von Abwasser demnächst Strom gewonnen." Die Stadtwerke als Mitglied im Potsdamer Klimaschutzrat arbeiten aktiv an der Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes mit.

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