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ViP startet zweijährigen Langzeittest mit Solo-Hybridbus

Potsdam, den 27.02.2014

Mit einer Fahrzeugpräsentation hat die ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH heute einen Langzeittest des neuesten Volvo-Hybridbusses gestartet. Der Test ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zu einem noch umweltschonenderen Öffentlichen Personennahverkehr in Potsdam. Neben den Straßenbahnen könnten Hybridbusse perspektivisch eine weitere Säule eines elektrisch betriebenen Öffentlichen Nahverkehrs in Potsdam werden.

Geplant ist der Probebetrieb auf den Buslinien 692 und 696. Weil es sich um einen Vergleichstest handelt, wird parallel zum Hybridbus wird auf derselben Linie ein vergleichbarer Solobus mit Dieselantrieb und Abgasnorm Euro 5 eingesetzt.

Der Technische Geschäftsführer der ViP, Oliver Glaser, sagte: „Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung durch das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme Dresden wollen wir mit dem Testfahrzeug umfangreiche Betriebsdaten über einen langen Zeitraum sammeln und analysieren. Insbesondere die technische Zuverlässigkeit und damit die Fahrzeugverfügbarkeit ist eine wichtige Kenngröße für den Einsatz neuer Technologien. Mit einem Langzeittest durch alle Jahreszeiten werden wir hierzu belastbare Erkenntnisse gewinnen.“

Neben dem Fahrzeugtest wird die vertiefende Analyse des Liniennetzes fortgesetzt, um derartige Fahrzeuge entsprechend zu optimieren und deren Getriebe sowie die Fahrzeugsteuerung ideal auf die Topographie abzustimmen.

Die Ergebnisse aller Tests seit 2012 werden wichtige Entscheidungsgrundlagen für die im kommenden Jahr geplanten Neubeschaffungen von Bussen sein. Der Kaufmännische Geschäftsführer der ViP, Martin Grießner, sagte: „Den Mehrkosten gegenüber normalen Dieselbussen muss eine hohe erzielbare Kraftstoffeinsparung gegenüberstehen, so dass neben den positiven Umwelteffekten auch eine größtmögliche Wirtschaftlichkeit gegeben ist.“

Die Präsentation des neuen „Volvo-Hybrid-Bus 7900“ erfolgte im Rahmen einer Fahrt für Entscheidungsträger der Landeshauptstadt Potsdam, der Stadtwerke Potsdam GmbH sowie für Vertreter des Ministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg sowie der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung u. Umwelt.

Stadtwerke-Geschäftsführer Wilfried Böhme sagte: „Die Aktivitäten bei der ViP sind ein wichtiger Teil der Elektromobilitätsstrategie der Stadtwerke, zu der auch das Hydrid-Abfallsammelfahrzeug der STEP sowie der Einsatz reiner Elektro-Pkw und die Tests von Ladeinfrastruktur bei der EWP zählen.“

Mit der Hybridtechnologie können speziell Stadtbusse Kraftstoff sparen. Die beim häufigen Bremsen anfallende Energie wird für den Antrieb des Fahrzeugs genutzt, indem sie für einen Elektromotor zwischengespeichert wird. Bis zu einer Geschwindigkeit von 20 km/h wird ausschließlich elektrisch gefahren. Das Speicherelement des „Volvo-Hybrid-Bus 7900“ ist ein Lithium-Ionen-Akku mit 4,8 kWh. Der Diesel-Motor hat eine Leistung von 177 kW (240 PS), der Elektromotor leistet dauerhaft 120 kW (161 PS) und maximal 150 kW (203 PS). Bei dem Fahrzeug handelt es sich um eine moderne, leistungsstärkere Variante des im Frühjahr 2013 getesteten Fahrzeugs.

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