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Vor dem großen Frust

Tipps für den Biomüll im Winter

Tipps für die kalte Jahreszeit

Biotonne: Damit im Winter nichts fest friert

Alle Jahre wieder: Es ist kalt, schneit und die Biotonne übernimmt die Funktion einer Tiefkühltruhe. Temperaturen, die zum Schlittschuhlaufen ideal sind, sorgen beim Entleeren der Abfallbehälter regelmäßig für Probleme. Und das nicht nur, weil das Team der Müllentsorgung den eisigen Temperaturen ausgesetzt ist oder Falschparker die Zufahrten versperren, sondern auch, weil der Bioabfall sensibel auf das Wetter reagiert. Was im Sommer gelegentlich unangenehm riechen kann und ein Mekka für Fliegen ist, friert im Winter gerne in der Tonne fest. Spätestens, wenn die Biotonne nicht geleert werden kann, wird es ärgerlich. Damit es erst gar nicht soweit kommt, geben wir Ihnen ein paar Tipps gegen den Biomüllfrust im Winter.

Biotonne am Straßenrand in Babelsberg im Winter, © Nils Schulz
Biotonne: Wenn es in der Tonne kalt wird, © Nils Schulz
  • Die Biotonne trocken halten:
    Damit der Biomüll nicht am Boden festfriert, sollten Sie feuchte Küchenabfälle in Zeitungspapier einwickeln oder den Boden vorher mit zerknülltem Papier auslegen. Das Papier bindet die Feuchtigkeit, verhindert ein Festfrieren an der Tonnenwand und verrottet leicht.
  • Für Abwechslung sorgen:
    Gartenabfälle, wie kleine Äste, sind als Strukturmaterial ebenso bewährt. Sie sorgen für ein kleines Luftpolster und verhindern das Zusammenfrieren der gesammelten Bioabfälle.
  • Eine Binsenweisheit:
    Wer seine Biotonne möglichst windgeschützt und frostsicher aufstellt, bei dem friert seltener etwas fest. Selbst dann, wenn Sie bei sehr kalten Temperaturen am Morgen des Abfuhrtages die Tonne an die Straße stellen.

Sollten die Bioabfälle trotzdem einmal festgefroren sein, kann die Tonne zum Auftauen für einige Tage in die Garage oder im Keller untergestellt werden.