Energie und Wasser Potsdam Kundenservice
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für unsere Wasser- und Klärwerke
Die Landeshauptstadt Potsdam hatte sich das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 CO₂-neutral zu sein. Dies sollte unter anderem mit Hilfe einer Neustrukturierung des Erzeugerparks (Einbindung von erneuerbaren Energien) im Rahmen des Masterplans Klimaschutz 2050 erreicht werden. Die Energie und Wasser Potsdam trug ihren Teil mit verschiedenen Maßnahmen zum Erreichen des Zieles bei.
Die Wasser- und Klärwerke der Energie und Wasser Potsdam eigneten sich im besonderen Maße, die Stromversorgung überwiegend aus lokaler regenerativer Stromerzeugung zu decken. Zum einen, weil die Dachflächen der Betriebsgebäude ausreichend groß waren und zum anderen, weil die hohe Grundlast der Wasser- und Klärwerke die direkte Nutzung des erzeugten Stroms aus der Photovoltaikanlage ermöglichte.
Auf den Dächern von drei weiteren Wasserwerken (Wildpark, Nedlitz und Leipziger Straße), neben dem bereits ausgestatteten Wasserwerk Rehbrücke, und von zwei Kläranlagen (KA Satzkorn und KA Nord) entstanden deshalb Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von insgesamt ca. 377 kWp. Damit konnten 312 MWh Strom pro Jahr erzeugt werden, was einem durchschnittlichen Verbrauch von ca. 100 Haushalten entsprach. Durch den regenerativ erzeugten Strom wurden jährlich Emissionen von rund 134 Tonnen CO₂ eingespart.
Dieses Projekt wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Brandenburg, vertreten durch die Investitionsbank des Landes Brandenburg (Bewilligungsstelle), gefördert.
377 kWp
Leistung
312 MWh
Jährl. Stromertrag
134 t CO2
Einsparung im Jahr