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Studie zu seismischen Bedingungen in Potsdam

Geothermische Analyse

Studie zu den seismischen Bedingungen in Potsdam in Vorbereitung der Planungen für die Errichtung von Tiefengeothermieanlagen

Gesteinsschichtenanalyse für die Errichtung mehrerer Tiefengeothermie-Anlagen

Mit der Aufnahme in die Bundesförderung zur 100 % Klimaschutz-Masterplankommune im Jahr 2016 verpflichtete sich die Landeshauptstadt Potsdam (LHP), einen langfristigen Klimaschutzplan zu entwickeln und umzusetzen. Ziel war die Reduktion der Treibhausgasemissionen um rund 95 % und die Halbierung des Endenergieverbrauchs bis zum Jahr 2050 gegenüber dem Basisjahr 1990. Eine der großen Herausforderungen zur Erreichung dieser Ziele lag in der Dekarbonisierung der Strom- und Wärmeversorgung.

Mit ihrer Energie- und Dekarbonisierungsstrategie hatte die Energie und Wasser Potsdam GmbH verschiedene Maßnahmenbereiche festgelegt, mit denen das Ziel erreicht werden konnte. Die Dekarbonisierung der Fernwärme war dabei eines der wichtigsten Felder. Tiefe Geothermie konnte hierzu potenziell einen großen Beitrag leisten.

Ziele und Ergebnisse des Vorhabens

Um das Potenzial der tiefen Geothermie effizient, sicher und langfristig erschließen zu können, musste der Untergrund in Potsdam möglichst genau untersucht werden. Mittels der gewählten Vibro-Seismiktechnik konnten von Spezialfahrzeugen erzeugte Schwingungen in die Tiefe gesendet und wieder empfangen werden. Dies wurde an verschiedenen Orten durchgeführt. Die empfangenen Signale ermöglichten eine Abbildung der unterschiedlichen Gesteinsschichten im Potsdamer Untergrund, wodurch die Potenziale für geothermische Nutzungen deutlich besser abgeschätzt werden konnten.

Dieses Projekt wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Brandenburg, vertreten durch die Investitionsbank des Landes Brandenburg (Bewilligungsstelle), gefördert.