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Wir schützen unser flüssiges Gold

Die Trinkwasserschutzgebiete in Potsdam

Unsere Wasserschutzgebiete in Potsdam

Ganz klar: Grundwasser ist eins unserer wertvollsten Güter – und dementsprechend müssen wir es auch schützen. Nur so können wir die langfristige Wasserversorgung ohne Qualitätsverlust gewährleisten. Daher wurden in den Einzugsgebieten der Wasserwerke besondere Trinkwasserschutzgebiete festgelegt. In diesen Gebieten gelten spezielle Bestimmungen – zusätzlich zu den allgemeinen Vorschriften zum Schutz der Gewässer.

Welche Schutzzonen gibt es?

Die Trinkwasserschutzgebiete Potsdams sind in drei Zonen unterteilt. Diese Grenzen wurden auf der Grundlage hydrogeologischer Untersuchungen gezogen – dabei wurden auch die Fließzeiten des Grundwassers zu den Brunnen berücksichtigt. Folgende Zonen gibt es:

  • Schutzzone I (oder auch „Der Fassungsbereich“):Sie umfasst direkt die Brunnen, aus denen wir unser Wasser beziehen und erfordert Schutz vor jeglicher Verunreinigung und Beeinträchtigung des Wassers.
  • Schutzzone II (oder auch „die engere Zone“): Diese Zone schützt den fassungsnahen Bereich vor kurzfristig wirkenden Verunreinigungen, Keimen und Krankheitserregern sowie sonstigen Beeinträchtigungen.
  • Schutzzone III (oder auch „die weiteren Schutzzonen“):
    Schutz des Grundwassers vor weitreichenden Beeinträchtigungen im gesamten Einzugsgebiet, besonders vor nicht oder nur schwer abbaubaren chemischen Verunreinigungen und vor Einflüssen aus der Landwirtschaft.
Niederschlagswasser lässt Potsdamer-Wiese durch Wassertropfen schimmern und glitzern

Die Trinkwasserschutzgebiete in Potsdam

Das Trinkwasser für unsere Wasserwerke Leipziger Straße, Wildpark, Nedlitz, Rehbrücke und Ferch gewinnen wir ausschließlich aus der Natur – genauer: aus dem Grundwasser. Und damit wir dieses Wasser auch in ferner Zukunft noch bedenkenlos nutzen können, müssen wir es durch nachhaltige Bewirtschaftung und umfassenden Schutz langfristig sichern.

Trinkwasser ist eins unserer wertvollsten Güter – daher braucht das Grundwasser, aus dem wir es gewinnen, auch unseren vollen Schutz. In Potsdam wurden dafür sogenannte Schutzgebiete festgelegt. Die Nutzung der Flächen ist hier deutlich eingeschränkt und unterliegt vielen Verboten. Sowohl die Schutzgebiete selbst als auch die damit verbundenen Nutzungsbeschränkungen wurden nach den neuesten wissenschaftlich-technischen Erkenntnissen festgesetzt.

Regelmäßige Kontrollen
Unsere Mitarbeiter führen regelmäßig Kontrollen in den Einzugsgebieten durch und arbeiten hierbei eng mit den zuständigen Behörden und den Gesundheitsämtern zusammen.
Um unser Grundwasser hier in Potsdam immer im Auge zu behalten, haben wir ein umfangreiches Überwachungssystem aufgebaut: Wir kontrollieren ca. 100 Brunnen und ca. 240 Pegel nach Menge und Beschaffenheit. Alle Daten werden von uns gespeichert, analysiert und ausgewertet. Das alles ist nötig, um den spezifischen geologischen und hydrologischen Bedingungen in unseren Einzugsgebieten gerecht zu werden.

Kurz: Unsere Wasserwirtschaftler tun alles dafür, die Versorgung mit Trinkwasser in Potsdam und dessen Umland auf lange Sicht und in höchster Güte sicher zu stellen.

Wasserschutzgebiete und Wasserwerke

Hier finden Sie unsere Wasserschutzgebiete und die Wasserwerke