Ihr Ansprechpartner

Stadtwerke Kundenzentrum WilhelmGalerie

Tel.
0331 - 661 30 00
Fax
0331 - 661 30 03
Mail
kundenservice@ewp-potsdam.de

Alles klar?

Fragen und Antworten zum Trinkwasser in Potsdam

Das Wichtigste zu unserem Wasser

Der größte Anteil des Potsdamer Wasser wird aus Grundwasser (60,9 Prozent) gewonnen. Es wird in fünf hochmodernen Wasserwerken aus der Nuthe und der Havel gefördert.

Wir verzichten bei der Aufbereitung des Trinkwassers grundsätzlich auf Chemikalien. Wir setzen in allen unseren Wasserwerken nur Quarzkies ein, zusätzlich wird das Wasser belüftet. Alle weiteren Stoffe, z. B. Fällungshilfsmittel und Desinfektionsmittel, sind aluminiumfrei und werden regelmäßig durch das Umweltbundesamt veröffentlicht. Die Liste können Sie hier einsehen: Liste der zugelassenen Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren

Zwölf Eimer Wasser beziehungsweise 112 Liter. So viel Wasser verbraucht jeder Potsdamer im Schnitt am Tag. Für ganz Potsdam ist das in Summe eine enorme Wassermenge, nämlich über 20 gefüllte Schwimmbäder. Und sie wird noch beachtlicher, wenn man weiß, dass es sich um Trinkwasser handelt.

Das Potsdamer Trinkwasser liegt im Härtebereich 2-3 (auf einer dreistufigen Skala). Genauere Informationen finden Sie auf unserer Detailseite für die Wasserhärtegrade.

Der Härtegrad des Wassers ist wichtig, um Ihre Haushaltsgeräte oder die Dosierung von Waschmittel richtig einzustellen. Grundsätzlich ist es nicht notwendig, separate Entkalker zu verwenden. Setzen Sie lieber auf niedrige Temperaturen (bis 60°C), denn erst ab größerer Hitze fangen Calcium und Magnesium an, sich zu härten und Ihre Haushaltsgeräte können verkalken. Sollte sich trotzdem Kalk gebildet haben, dann beseitigen Sie ihn möglichst mit natürlichen Mitteln: Mit Zitronen- oder Essigsäure lassen sich alle Kalkflecken vom Dampfbügeleisen bis hin zu den Badezimmerarmaturen mühelos entfernen.

Legionellen sind Bakterien, die ein natürlicher Bestandteil aller Süßwasser sind. Sie vermehren sich im warmen Wasser (30–45°C) und können dadurch ein Gesundheitsrisiko verursachen. Eine Legionelleninfektion ist nicht von Mensch zu Mensch, sondern ausschließlich aus Infektionsquellen der Umwelt möglich. Ihr Krankheitsverlauf ist oft schwer und kann sogar zum Tod führen, deshalb sind sie meldepflichtig.

Legionellen fühlen sich besonders in schlecht gewarteten Trinkwassersystemen pudelwohl – genauso in nicht oder nur unzureichend durchflossenen Leitungen mit niedrigen Durchflusstemperaturen. Deshalb ist es wichtig, dass bestimmte Betriebstemperaturen (mindestens 60°C) in allen Warmwassersystemen sichergestellt werden.

Wenn Sie eine Baustelle oder eine Veranstaltung mit Trinkwasser versorgen wollen, benötigen Sie ein Standrohr. Da dieses zum Bauen verwendet wird, wird es auch Bauwasser genannt. Wir stellen Ihnen gerne Standrohr samt Zähler und Hydrantenschlüssel zur Verfügung. Sie müssen es dann nur noch an einem Hydranten montieren und schon sprudelt das Potsdamer Wasser.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite unseres Standrohr-Verleih.

Tarifübersicht

Das müssen Sie wissen

Sprudelndes Wasser aus dem Hahn zum Besteck reinigen

Wir erklären Ihnen, wie sich die Gebühren für Wasser und Abwasser in der Landeshauptstadt Potsdam zusammensetzen.