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Bus und Bahn - wie sie sehbehinderte Menschen erleben

Potsdam, den 26.11.2012

Selbst stark sehbehinderte Menschen nutzen oft keinen Taststock und tragen keine Armbinde. Aber sie benötigen mehr Zeit, um den Fahrplan zu lesen oder in Bus und Bahn einzusteigen. Für Straßenbahn- oder Busfahrer ist so die Behinderung oft nicht erkennbar. Am Montag, dem 26. November 2012, veranstalteten die ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH, die Christoffel-Blindenmission (CBM), PRO RETINA und das Sozialwerk Potsdam eine besondere Fahrt: Die Straßenbahn- und Busfahrer sowie ViP-Innendienstmitarbeiter/innen haben sich auf dem Weg vom Betriebshof zur Potsdamer Innenstadt und zurück mit Spezialbrillen in die Situation von Menschen mit Sehbehinderung versetzt.

Ziel dieser gemeinsamen Aktion ist es, Schwierigkeiten sehbehinderter Menschen deutlich zu machen, in den Dialog zu treten und gemeinsam nach Lösungsansätzen zu suchen. In kurzen Beiträgen während der Fahrt wurden Informationen rund um das Thema Sehbehinderung vermittelt.

Gleichzeitig diente die Veranstaltung dem Erfahrungsaustausch und dem gegenseitigen Lernen. Denn auch an die Mitarbeiter/innen aus dem Fahrdienst werden hohe Anforderungen gestellt. Nicht nur, dass die Fahrer/innen sehbehinderte Fahrgäste im Haltestellenbereich nur sehr schwer erkennen können, sie müssen auch einen vorgegebenen Fahrplan einhalten und auf die Sicherheit im Straßenverkehr achten.

Anlass für die Aktion war die bundesweite "Woche des Sehens", die auf die Situation blinder und sehbehinderter Menschen aufmerksam machte. "Miteinander kommunizieren und Lösungen finden", hieß das Motto in Potsdam. Die Veranstaltung fügt sich ein in das bundesweite Motto "Wir sehen uns". Augenärzte, Selbsthilfeorganisationen und Hilfswerke machten auf den Wert guten Sehvermögens aufmerksam. Die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Lage sehbehinderter und blinder Menschen in Deutschland und in den Entwicklungsländern standen eine Woche lang im Mittelpunkt.

Die zum 11. Mal veranstaltete Woche des Sehens fand bereits vom 8. bis 15. Oktober 2012 statt. Wegen einer Bombenentschärfung in Potsdam musste die Fahrt am ursprünglich geplanten Termin 12. Oktober 2012 kurzfristig abgesagt werden und wurde heute nachgeholt.

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